Mafia-Prozess - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Mafia-Prozess Erscheinung des Engelsgesichts

Der Kronzeuge plauderte alles aus - live auf der Leinwand: Im Mafia-Prozess gegen Antonio G. war der vielfache Killer Giorgio Basile aus Italien zugeschaltet. Das "Engelsgesicht" belastete den Angeklagten schwer: "Er hat viel Geld bei uns verdient. Wir waren ausschließlich kriminell."
1 / 4

Vernehmung des Mafia-Kronzeugen: Der Gerichtsaal des Oberlandesgerichts Düsseldorf im Juli 2007. Über eine Videoschaltung von einem geheimen Ort sagte Giorgio Basile, auch bekannt als Engelsgesicht, aus. Er hat als Kronzeuge bereits über 50 Mafiosi hinter Gitter gebracht und lebt mit seiner Familie im Zeugenschutzprogramm der italienischen Polizei.

Foto: A2902 Achim Scheidemann/ DPA
2 / 4

Ex-Mafiosi Basile: Giorgio Basile, geboren 1960 in der Kleinstadt Corigliano im süditalienischen Kalabrien, wuchs in Mühlheim an der Ruhr auf. Nach seiner Festnahme im Mai 1998 auf dem Bahnhof von Kempten im Allgäu gelang es den Ermittlern, ihn zur Zusammenarbeit zu bewegen. Basile lebt heute im Zeugenschutzprogramm der italienischen Polizei.

Foto: DPA
3 / 4

Mafia-Anschlag: Ein italienischer Polizist vor einem Auto, in dem im April 1998 Raffaele Ciotola, 54 und seine Frau Maria Rosaria Abba, 48 in Neapel von der Camorra aus Rache erschossen wurden. Mafia-Attentäter kennen keine Skrupel ihren Opfern gegenüber.

Foto: DPA
4 / 4

SPIEGEL-Titel: Mafia-Titelbild einer SPIEGEL-Ausgabe von 1982.

Foto: DER SPIEGEL
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?