Mail Art - DER SPIEGEL
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Mail Art Schrille Post für Sigmund Freud

Was verbindet Postkarten und Psychoanalyse? Ganz einfach: Mail Art. Zu Freuds 150. Geburtstag rief der Berliner Mailartist und Psychoanalytiker Lutz Wohlrab Künstler in der ganzen Welt auf, dem großen Enträtsler des Unbewussten eine Grußkarte zu senden - und wurde von Zusendungen aus 37 Ländern überschwemmt.
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Henning Mittendorf: Der Frankfurter Mailartist Henning Mittendorf bezieht sich in seinem Beitrag auf Freuds Strukturtheorie von 1923 mit den berühmten Instanzen: Es, Ich und Über-Ich.

Foto: Lutz Wohlrab/Henning Mittendorf
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Oskar Manigk: Der Usedomer Maler Oskar Manigk pflegt auf seinen Postkarten einen karikierenden Stil mit Reimen.

Foto: Lutz Wohlrab/Oskar Manigk
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Chuck Stake: Der Kanadier Chuck Stake hat Freud einen Schrecken genannt und ihm zum 150. herzlich gratuliert.

Foto: Lutz Wohlrab/Chuck Stake
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Vittore Baroni: Der italienische Künstler Vittore Baroni, der selbst zu den international bekanntesten Mailartisten zählt, huldigt Freud zum 150. Geburtstag.

Foto: Lutz Wohlrab/Vittore Baroni
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Antonio Moreno Garrido: Der spanische Mailartist Antonio Moreno Garrido hat eine Unmenge der kopierten Projekteinladungen mit Collagen versehen zurückgesandt, hier ein Beispiel.

Foto: Lutz Wohlrab/Antonio Moreno Garrido
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Blancdesign: Dieser Linolschnitt aus Japan vom Künstler Blancdesign zeigt Sigmund Freud.

Foto: Lutz Wohlrab/Konrad Wohlrab
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Emereniciano: Der protugisische Künstler Emereniciano denkt an Freud und die ihm selbst verbleibende Lebenszeit.

Foto: Lutz Wohlrab/Emereniciano
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Fraenz Frisch: Der Luxemburger Mailartist Fraenz Frisch beteiligt sich stets mit unikaten Zeichnungen an Projekten.

Foto: Lutz Wohlrab/Fraenz Frisch
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Ausstellungseröffnung: Bei der Ausstellungseröffnung des Freud-Projekts in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin am 10. April 2006.

Foto: Lutz Wohlrab/Konrad Wohlrab
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Tabea Noreiks: Die Leipziger Künstlerin Tabea Noreiks gratuliert Sigmund Freud mit der schönen Zeichnung einer Tierfrau.

Foto: Lutz Wohlrab/Tabea Noreiks
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Michal Graczyk: Der polnische Mailartist Michal Graczyk porträtierte Freud auf surreale Weise.

Foto: Lutz Wohlrab/Michal Graczyk
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Jürgen Kierspel: Der Stuttgarter Künstler Jürgen Kierspel meint, dass man zu diesem Thema fast alles zusammen stellen kann.

Foto: Lutz Wohlrab/Jürgen Kierspel
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Aloys Ohlmann: Der saarländische Mailartist Aloys Ohlmann hat die Projekteinladung mit einer schönen Überzeichnung versehen.

Foto: Lutz Wohlrab/Aloys Ohlmann
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Große Vitrine in der Ausstellung des Freud-Projekts: Große Vitrine aus der Ausstellung des Freud-Projekts n der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin April bis Mai 2006.

Foto: Lutz Wohlrab/Konrad Wohlrab
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Clemente Padin: Der bekannte Mailartist Clemente Padin aus Uruguay hat seine Hommage auf den Juden Freud auch mit christlichen Symbolen geschmückt.

Foto: Lutz Wohlrab/Clemente Padin
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Reid Wood: Der US-amerikanische Mailartist Reid Wood spielt auf Freuds berühmtes Bonmot an, wonach eine Zigarre manchmal einfach nur eine Zigarre ist.

Foto: Lutz Wohlrab/Reid Wood
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Marielle Conte: Dieser Briefumschlag kam aus Frankreich. Er enthielt nichts. Ob es Marielle Conte wirklich gibt?

Foto: Lutz Wohlrab/Marielle Conte
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Jonathan Meese als Freuds Mutter: Jonathan Meese ist berühmt, er hat sich dennoch nicht nur mit einem Konvolut Zeichnungen am Projekt beteiligt, er hat sich selbst sogar als Freuds Mutter (mit Tal R. als Sigmund Freud) für ihre gemeinsame Kopenhager Ausstellung 2005/06 (hier Katalog-Cover) fotografieren lassen.

Foto: Anders Sune Berg, Statens Museum for Kunst Kopenhagen
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Collective Collage: Kollektive Collagen sind in der Mail Art-Szene beliebt, da bisher ein Beispiel dafür fehlte, reiche ich diese Ergänzung ein. An dieser Gemeinschaftsarbeit beteiligten sich nacheinander Antonio Moreno Garrido (Spanien), Willi R. Melnikow (Russland), Lutz Wohlrab und Hendrik Liersch (Deutschland).

Foto: Lutz Wohlrab
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?