Maischberger-Talk zur Ukraine Mit den Waffen der Talkshow
Unter dem wenig originellen Titel "Zar Wladimir I. - Was will Putin wirklich?" diskutierte Sandra Maischberger mit ihren Gästen den Ukraine-Konflikt.
Vertreten war die bewährte Mischung aus Putin-Verstehern und Hardlinern - hier Gabriele Krone-Schmalz, die bereits in diversen Talksendungen um eine differenzierte Sicht auf Russland geworben hat.
Ihren Widersacher gab der ehemalige DDR-Bürgerrechtsaktivist und langjährige Grünen-Europapolitiker Werner Schulz, der Waffenlieferungen an die Ukraine in Erwägung gezogen sehen möchte.
Der notorische Historiker Arnulf Baring ging Krone-Schmalz an: "Sie haben eine schulmeisterliche Art, die mir auf die Nerven geht."
Ivan Rodionov (links) vom deutschsprachigen russischen Staatsfernsehen blieb weitgehend unauffällig, während der Schweizer Diplomat und ehemalige OSZE-Sondergesandte für die Ukraine Tim Guldimann nachdrücklich für weiteres Verhandeln warb.
Waffen für die Ukraine? Die aus dem Krisenland stammende Ex-Piratin Marina Weisband gab zu bedenken, dass mit mehr Waffen ja doch zunächst immer noch mehr Menschen getötet würden.