Málaga Boquerones und ein guter Roter
Boquerones und Bier vom Fass: Das Restaurant von Angel Sanchéz Rosso ist ein beliebter Treffpunkt in Málaga. "Zum Glück haben wir noch immer so viele ausländische Touristen", sagt der Inhaber, der das Lokal vor 27 Jahren eröffnete.
Tresengespräche in der Bar: "Wenn man hier sitzt, denkt man, es gäbe keine Krise", sagt Margarita Gimenez. Tatsächlich aber haben viele Spanier durch die Krise ihre Jobs verloren, immer weniger Menschen können sich Luxus leisten.
"Habe Hunger": Eine Frau bittet auf der Straße um Almosen. Nicht alle trifft es so hart, aber Sparen gehört zum Alltag vieler Spanier dazu.
Eingang zum Museum Carmen Thyssen: "Wir besichtigen Málaga wie Touristen", sagt Margarita, deren 27-jährige Tochter und 25-jähriger Sohn arbeitslos sind.
Eingang wie ein Schlüsselloch: Auch den renovierten Zentralmarkt besuchen sie oft - er ist einer der touristischen Höhepunkte Málagas. Wer ihn betreten will, geht durch ein arabisches Tor und auf kunstvolles Glasmosaik zu.
Kathedrale von Málaga: Margarita berichtet davon, wie die Stadt als Drehkreuz für den Massentourismus der Costa del Sol in den neunziger Jahren systematisch herausgeputzt wurde.
Römisches Amphitheater und die Mauer der arabischen Alcazaba: Die verfallene Innenstadt, deren Grundmauern auf Phönizier, Römer und Moslems zurückgehen, mit dutzenden kleiner Gassen, Plätze und Straßen wurde Haus für Haus renoviert und saniert.
Arabische Säulen und Bögen im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Alcazaba: Im letzten Jahr zählte Málaga mehr als neun Millionen Besucher, eine Steigerung von mehr als drei Prozent.
Roter vom Fass: Seit 1840 kommen die Liebhaber des Málagaweins in die Casa dela Guardería.
Kühles Lüftchen gefällig? Die Casa Mira hat eine große Auswahl an Fächern - sie zählen bei Málaga-Besuchern zu den beliebtesten Souvenirs.