Malaysia Schiffe, Flugzeuge und ein riesiges Suchgebiet
Gebete für die Passagiere des Fluges MH370. Die Boeing war vor drei Tagen über dem Meer zwischen Vietnam und Malaysia verschwunden.
Die Suche blieb bislang erfolglos. Einsatzleiter Azharuddin Abdul Rahman sagt: "Leider haben wir weder Teile gefunden, die zum Flugzeug gehören könnten, noch das Flugzeug selbst."
Das mögliche Absturzgebiet umfasst Tausende Quadratkilometer, mittlerweile wurde die Suche sogar ausgeweitet: Auch westlich von Malaysia und auf dem Festland wird gesucht.
Neun Länder sind mit Schiffen, Hubschraubern und Einsatzkräften beteiligt. Hier sind Piloten der vietnamesischen Luftwaffe im Cockpit zu sehen.
Bislang entpuppten sich alle Ansatzpunkte, etwa eine Ölspur auf dem Wasser, als Fehlschläge.
Mehr als 40 Schiffe sind im Einsatz, hier ein Schiff der Küstenwache Taiwans.
Bei der Bergung der über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Maschine vor drei Jahren kamen auch Tauchroboter zum Einsatz (Foto). Allerdings macht der Einsatz der Roboter nur in eingegrenzten Gebieten Sinn: "Die maximalen Geschwindigkeiten liegen bei vier Knoten", sagt Andreas Villwock vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. "Wenn der Suchraum zu groß ist, sind die Chancen sehr gering."