Management-Aussteiger: Einer ist immer der Schwächste - DER SPIEGEL
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Management-Aussteiger Einer ist immer der Schwächste

Früher einmal waren sie bei Microsoft angestellt. Doch sie fühlten sich nicht mehr gebraucht, zu alt. Heute sind sie Heilpraktiker, Führungskräftetrainer und Schmuckband-Weberin. Wie drei ehemalige Mitarbeiter des Software-Konzerns ein neues Leben begannen.
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Raus aus dem Konzern: Markus Voit bietet Kreativseminare und Teambuilding-Workshops für Unternehmen an. Früher war er Manager bei Microsoft. Doch die typisch amerikanischen Strukturen setzten ihm zu - wie anderen auch. 

Foto: Foto Sexauer/ WerkSatt
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Voits Werkraum, sein neuer Arbeitsplatz: In Microsoft-Teams gibt es harte Bewertungskriterien - einer ist immer der Schwächste. Um den kümmern sich die Personalchefs. Mit Unterstützung und Druck soll er zu höheren Leistungen angespornt werden. Voit kam damit auf Dauer nicht zurecht.

Foto: WerkSatt
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Raus aus der Tretmühle: Christine Niehage war eine der ersten Mitarbeiterinnen von Microsoft Deutschland. Auch sie ging schließlich. Der Umsatzdruck und die permanenten Umstrukturierungen machten sie mürbe.

Foto: Bandweberei Kafka
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Niehages Fabrik: Mit der Bandweberei Kafka baute sie sich etwas ganz anderes auf. Sie produziert Schmuckbänder...

Foto: Bandweberei Kafka
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...in einer historischen Fabrik.

Foto: Bandweberei Kafka
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Aus der Balance: Bernd Heiler betont, dass man sich bei Microsoft schon um die psychische Stabilität der Mitarbeiter kümmere. Das gehörte damals schließlich auch zu seinem Job. Der Wirtschaftsinformatiker war bei dem Software-Unternehmen ehrenamtlicher "Personal Balance Guide". Doch als sich die Burnout-Fälle häuften, wurde es ihm zu viel. Heute ist er Heilpraktiker für Psychotherapie.

Foto: Anja Prestel
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