Manaslu in Nepal Tragödie am Achttausender
Manaslu in Nepal: Der markante Berg im Norden des Landes ist 8163 Meter hoch.
Damit ist sein Gipfel der achthöchste der Erde - in diesem Herbst wollten ihn Hunderte Bergsteiger erreichen.
Doch eine Lawine sorgte für eine Katastrophe: Mindestens elf Menschen kamen in der Nacht auf Sonntag ums Leben.
Zahlreiche Bergsteiger wurden zudem verletzt - sie wurden per Hubschrauber in Sicherheit gebracht.
Bergort Samagaun in Nepal: Von hier aus steigen die Achttausender-Aspiranten ins Basecamp auf.
Einige Übernachtungsmöglichkeiten sind dort vorhanden.
Manaslu-Expedition bei Gletscherspalten-Überschreitung: Seit Tagen herrschte hier schlechtes Wetter,...
...erst am Samstag klarte es auf. Deshalb nutzten mehrere Gruppen die Gelegenheit, um auf knapp 7000 Meter aufzusteigen und dort ein Camp einzurichten.
Extremskifahrer Benedikt Böhm am Manaslu: Der 35-Jährige überstand das Unglück ohne Verletzungen - und half bei den Bergungsarbeiten.
Bergsteiger im Basecamp: Hier herrscht Trauerstimmung - elf Menschen überlebten den Versuch nicht, den 8136 Meter hohen Berg zu besteigen.
Gebetsmühlen im Samagaun: Der Name des Manaslu bedeutet übersetzt "Berg der Seele".
Erstmals wurde der Manaslu 1956 von einer japanischen Expedition bestiegen. Im April 1972...
...wurde er schon einmal zum Schauplatz eines verheerenden Lawinenunglücks: 15 Menschen kamen dabei ums Leben.