Manbidsch in Syrien - DER SPIEGEL
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Manbidsch in Syrien Alles kaputt - doch die Belagerung geht weiter

In Manbidsch zeigt sich der ganze Wahnsinn des Syrien-Kriegs: Um die Stadt streiten Türken und Kurden, die beide mit den USA kooperieren. Leiden müssen die Menschen im Ort - sie berichten von Schikane.
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Freude über die Befreiung vom IS: Dieses Foto entstand in Manbidsch, kurz nachdem die islamischen Belagerer von kurdischen Einheiten vertrieben wurden.

Foto: RODI SAID/ REUTERS
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Zerstörung in der Stadt - und Angst vor einer neuen Eskalation: Die kurdischen Befreier ziehen sich nicht zurück.

Foto: RODI SAID/ REUTERS
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Das wiederum ruft die Türken auf den Plan, die ein zusammenhängendes kurdisches Gebiet an ihrer Grenze fürchten.

Foto: DELIL SOULEIMAN/ AFP
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Als Anfang August die SDF - vor allem dank massiver amerikanischer Luftunterstützung - Manbidsch vom IS befreien konnte, war, so die amerikanische Version, eigentlich verabredet, dass die Kurden sich anschließend wieder aus der arabischen Stadt zurückziehen.

Foto: RODI SAID/ REUTERS
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Aber so, wie die USA die Kurdenpartei benutzen wollten, benutzte diese die USA. Und tat exakt das Gegenteil, marschierte gen Norden auf Jarablus zu, die nächste arabische Stadt, die vom IS besetzt war. Was folgte, war der Einmarsch der türkischen Armee in Syrien.

Foto: RODI SAID/ REUTERS
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Eine Frau in einer verwüsteten Straße in Manbidsch: Viele Bewohner berichten bereits, dass sie von den Kurden schikaniert würden. "Sie besetzen einfach die Häuser von Rebellen oder Ratsleuten", so ein Bewohner, der aus Angst seinen Namen nicht nennen mag, "oder sie schmeißen die Bewohner raus, um dort ihre Kämpfer unterzubringen."

Foto: RODI SAID/ REUTERS
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