Manchester: Modenschau mit echten Menschen - DER SPIEGEL
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Manchester Modenschau mit echten Menschen

Echte Menschen statt Models - im britischen Manchester hat der Künstler Jeremy Deller einen Laufsteg installiert. Den nutzten etliche Menschen, vom Säugling bis zur Großmutter.
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Modeln? Kann sie auch: Auf den Catwalk des Künstlers Jeremy Deller dürfen ganz alltägliche Menschen statt Models - junge, alte, Frauen, Männer, extrovertierte...

Foto: Christopher Furlong/ Getty Images
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Den Zuschauern scheint der Unterschied wenig auszumachen: Sie feiern die rund 150 Einwohner, die auf dem 100 Meter langen Laufsteg wandeln.

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Das Kunstprojekt soll die Geschichte der Stadt anhand seiner Einwohner erzählen. Bei der Show laufen auch Menschen mit, die sich bei dem Bombenattentat auf die Manchester Arena hervortaten.

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Auch ein ehemaliger Gefängnisinsasse nutzt die Öffentlichkeit, um auf seine Geschichte aufmerksam zu machen. Die Show läuft unter dem Titel "Was ist die Stadt außer den Menschen?"

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Jedem der Teilnehmer wird dafür applaudiert, er oder sie selbst zu sein, in welcher Form auch immer.

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Der Musiker und Sänger John Robb nimmt ebenfalls an dem Auflauf teil. Die Show war lange vor dem Bombenattentat auf das Konzert von Ariana Grande in der Manchester Arena geplant.

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Der Laufsteg ist der Auftakt für das alle zwei Jahre stattfindende Kunstevent Manchester International Festival.

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Einige Teilnehmer kommen in Arbeitskleidung wie diese Imker.

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Andere sind fantasievoller kostümiert. Jüngster Teilnehmer ist der vier Tage alte James, als ältestes Modell steigt die 99-Jährige Mickie mit einem Spazierstock auf die Bühne.

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Der Künstler Jeremy Deller will mit der Installation ein lebendiges Selbstporträt der Stadt erschaffen.

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Die Einwohner sollen innehalten und mehr über die Menschen nachdenken, die sie täglich in der Stadt treffen. Mit diesem Gedanken soll das Festival auch wieder stärker in Manchester verankert werden.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?