Manfred Stolpe: Eine Karriere in Bildern - DER SPIEGEL
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Manfred Stolpe Kirchenjurist, Ministerpräsident, Bundesminister

Manfred Stolpe ist tot - der SPD-Politiker und frühere Ministerpräsident Brandenburgs starb im Alter von 83 Jahren.
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Manfred Stolpe im Jahr 1999: Damals war der SPD-Politiker Ministerpräsident in Brandenburg. Das Amt machte ihn bundesweit bekannt. Nun ist Stolpe gestorben. Er wurde 83 Jahre alt.

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Stolpe im Jahr 2014: Er war an Krebs erkrankt. Nun sei er nach langer Krankheit "friedlich eingeschlafen", teilte die Staatskanzlei in Potsdam im Namen der Familie mit.

Foto: imago/ Christian Thiel
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In der DDR arbeitete der 1936 geborene Stolpe als Jurist für die Kirche und galt als Vordenker einer "Kirche im Sozialismus". Hier ist er im Juni 1987 in Ost-Berlin beim "Friedensforum" mit Carl Friedrich von Weizsäcker (M.) und dem ständigen Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin, Hans-Otto Bräutigam (l.) zu sehen.

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Nach der Wende ging Stolpe in die Politik. 1990 trat Stolpe als Spitzenkandidat für die SPD bei den Landtagswahlen in Brandenburg an und gewann. Bis 2002 blieb er im Amt - hier ist er bei einer Bundesratssitzung im Mai 2001 mit seinem damaligen Innenminister Jörg Schönbohm von der CDU zu sehen.

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Zu Gast auf der weltpolitischen Bühne: Im Mai 1998 besuchte US-Präsident Bill Clinton Deutschland. Beim Besuch im Schloss Sanssouci war neben Kanzler Helmut Kohl auch Stolpe dabei.

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Im Sommer 2001 absolvierte Stolpe mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und Matthias Platzeck einen Termin am Ufer der Oder in Ratzdorf. Platzeck, damals noch Potsdams Oberbürgermeister, sollte Stolpe als Regierungschef im folgenden Jahr beerben. Stolpe trat als Ministerpräsident zurück, weil es bei der Großen Koalition in Brandenburg Uneinigkeit über das Abstimmungsverhalten im Bundesrat beim Zuwanderungsgesetz gegeben hatte.

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Stolpe unterstützte Schröder im Bundestagswahlkampf 2002, hier bei einem Auftritt Ende August. Nach der Wahl im September wurde er im Kabinett Schröder Minister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen.

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In Stolpes Amtszeit fiel der Versuch, eine Lkw-Maut auf Autobahnen einzuführen. Das Projekt misslang. Bei einem Termin im Mai 2003 präsentierte Stolpe eine "On-Board-Unit", die in Lkw Daten zur Ermittlung der Maut sammeln sollte.

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Unterwegs mit Akten: Stolpe im Jahr 2004 in seinem Dienstwagen. Nach der Bundestagswahl 2005 und dem Regierungswechsel schied er aus dem Kabinett aus.

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Stolpe bei der Leipziger Buchmesse 2010 mit seiner Frau Ingrid: Das Paar war viele Jahrzehnte verheiratet. Beide Ehepartner erkrankten an Krebs und schrieben ein Buch darüber: "Wir haben noch so viel vor. Unser gemeinsamer Kampf gegen den Krebs".

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