Marc Jacobs entschuldigt sich ein bisschen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Marc Jacobs im Dreadlocks-Streit "Ich diskriminiere niemanden"

Marc Jacobs ließ in New York weiße Models mit Dreadlocks posieren. Unsensibel? Auf Kritik reagierte der Designer harsch. Nun entschuldigte er sich - ein bisschen.
1 / 10

Bella Hadid (links) und Kendall Jenner mit Dreadlocks bei der New York Fashion Week: Die beiden Models posierten bei der Abschlussshow von Designer Marc Jacobs auf dem Laufsteg.

Foto: Angela Weiss / AFP
2 / 10

Der 53-jährige Designer erntete Kritik, weil er überwiegend weiße Models in Dreadlocks posieren ließ. Dreadlocks seien eine kulturelle Eigenheit von Schwarzen, hieß es.

Foto: NEIL HALL/ Reuters
3 / 10

Nachdem Jacobs bei Instagram Bilder der Show veröffentlicht hatte, häuften sich darunter die ablehnenden Kommentare. User warfen ihm die Inbesitznahme kultureller Eigenheiten vor, wie der "Guardian" berichtet.

Foto: Mary Altaffer / AP
4 / 10

Jacobs reagierte pikiert. "Es tut mir leid zu lesen, dass viele Leute so engstirnig sind." Er sehe weder Rasse noch Hautfarbe, nur Menschen.

Foto: Angela Weiss / AFP
5 / 10

Jacobs schrieb, er wundere sich, dass seine Kritiker nicht auch an einem anderen Phänomen Anstoß nähmen: dass schwarze Models sich die Haare glätten.

Foto: Angela Weiss / AFP
6 / 10

Eine Kommentatorin warf Jacobs daraufhin vor, er engagiere hauptsächlich weiße Models. "Wenn Hautfarbe für Sie keine Rolle spielt, warum sind dann 95 Prozent ihrer Models weiß?"

Foto: Angela Weiss / AFP
7 / 10

Ein anderer Kommentator kritisierte, es sei enttäuschend, dass Jacobs auf den Aufschrei seiner Fans so scharf reagiere.

Foto: Andrew Kelly / REUTERS
8 / 10

Daraufhin gab sich Jacobs kleinlaut. Seine Haltung zum Dreadlocks-Auftritt änderte er zwar nicht, aber entschuldigte sich für seine harsche Reaktion.

Foto: Mary Altaffer / AP
9 / 10

Jacobs bedauerte einen "Mangel an Sensibilität", der in seiner knappen Wortwahl zum Ausdruck komme.

Foto: Mary Altaffer / AP
10 / 10

"Ich glaube aus ganzem Herzen an die Meinungsfreiheit", betonte Jacobs. Und: "Ich diskriminiere niemanden. Das ist eine Tatsache."

Foto: Mary Altaffer / AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?