Marilyn Monroe Die Ikone
Mannequin Marilyn Monroe Anfang der fünfziger Jahre - in bekannter Pose und tief dekolletiertem Kleid.
Fast zehn Jahre später trägt die Hollywood-Schauspielerin ein schwarzes Cocktailkleid. Im Verlauf der fünfziger Jahre wurde die Frauenmode immer körperbetonter.
Eine der berühmtesten Szenen der US-Filmgeschichte: Marilyn Monroe steht mit wehendem Rock über einem Luftschacht. Neben ihr Schauspieler Tom Ewell - die beiden drehten 1955 in New York den Film "Das verflixte siebente Jahr".
Modedesignerin Anna Fuchs machte sich im Jahr 2000 mit ihrem eigenen Label selbständig. Sie schneidert elegante Mode für Frauen. "In einem Kleid kann man sich viel besser schlecht benehmen als in einer Jeans", sagt Fuchs.
Ein Kleid von Anna Fuchs aus der Winterkolletion 2010. Die Designerin mag es weiblich - solange die Frauen nicht eingeengt werden. "Gute Kleider können jeder Alltagssituation standhalten", sagt Fuchs.
Marilyn Monroe war für Fuchs mehr als nur ein Sexsymbol: "Es wäre unfair, sie auf ihr Äußeres zu reduzieren und als dumm abzustempeln. Die Frauen heute sind vielleicht weniger emanzipiert, als Monroe es war."
"Wie Monroe in 'Manche mögen's heiß' Ukulele spielt, das ist doch total weggeschossen", sagt Fuchs. Vor allem die Attitüde des Hollywood-Stars habe ihren Sexappeal ausgemacht - mehr noch als die Kleidung.
Revival der Sechziger: Schaupielerin Christina Hendricks in der Kulisse der US-Serie "Mad Men".
Hendricks ist vor allem für ihre üppigen Kurven und schönen Kleider bekannt.