Markenbotschafter Die Geld-Gesichter
Produkt: Mercedes B-Klasse mit Brennstoffzelle
Das Gesicht: Hollywoodstar Diane Kruger
Sinn oder Unsinn der Werbung: Daimler will mit A-Klasse-Promis wie Kruger nicht nur in Autozeitschriften landen. Blond, jung, hübsch - da geht noch mehr für die B-Klasse! Dank Kruger breiten auch Frauen- oder hochwertigen Klatschblättern dem Autobauer den roten Teppich aus.
Produkt: Mercedes
Das Gesicht: Model Eva Padberg
Sinn oder Unsinn der Werbung: Simple Rechnung, die Mercedes da anstellt: Schönes Gesicht trifft schönes Auto. Für Mercedes ist der Ausflug ins Fashion-Business auch ein Davonlaufen vor der eigenen Klientel. Die ist zwar gut betucht, aber schon ziemlich grau an den Schläfen. Als Botox-Kur für die Boliden engagierte Mercedes das Model Eva Padberg, das den Hersteller bei Modeveranstaltungen als Markenbotschafterin vertritt.
Produkt: Mercedes
Das Gesicht: Fußballlegende Franz Beckenbauer
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Der Kaiser zieht immer - so die Hoffnung des Herstellers. Da befindet sich Mercedes in guter Gesellschaft mit anderen Marken. Was dazu führt, dass keiner mehr weiß, für wen der Kaiser wirbt. Getreu seinem eigenen Motto: "Ja gut, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."
Produkt: Opel Corsa
Das Gesicht: Sängerin Lena Meyer-Landrut
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Lena gewann überraschend den Eurovision Song Contest. Damit war die junge Frau Opel im Jahr 2010 weit voraus: Sie hatte Erfolg! Der Autobauer hoffte auf einen Abstrahleffekt.
Produkt: Audi A1
Das Gesicht: Weltstar Justin Timberlake
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Der Sänger begleitete den Start des Audi A1 in einer aufwändigen Internetkampagne. Timberlake ist das, was Audi gerne wäre - ein Star in den USA. In Übersee läuft die VW-Tochter den Konkurrenten noch hinterher.
Produkt: Dacia
Das Gesicht: Ex-Fußballer Mehmet Scholl
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Billig-Auto trifft Ex-Fußballer. Sein Slogan: "Mir ist ein Auto wichtiger als ein Status-Symbol." Aber was, bitteschön, war Dacia wichtig beim Einkauf von Scholl?
Produkt: BMW
Das Gesicht: Extremkletterer Stefan Glowacz
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Gar nicht so blöd, sich an jemanden wie Glowacz zu binden. In den kernigen Kletterer lässt sich viel hineininterpretieren, was BMW anstrebt: umweltfreundliche Fortbewegung, gerne mit Allradantrieb. Hinzu kommt, dass es bei Glowacz bergauf geht.
Produkt:VW Tiguan
Die Gesichter: Das Model Heidi Klum und ihr damalige Partner, der Sänger Seal.
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Top-Stars für ein neues Top-Modell, das scheint auf dem ersten Blick ein guter Einkauf des Marketings gewesen zu sein. Doch raus kam langweilige Werbung für die Masse!
Produkt: VW Amarok Canyon (Foto zeigt ein anderes Modell)
Das Gesicht: Extremsportler Felix Baumgartner (l.)
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Wenn schon das Autofahren an sich kein Abenteuer mehr ist, muss der Nervenkitzel verordnet werden. Doch schade, dass der Schallmauer-Durchbrecher lieber fliegt statt fährt. Auch dank eines Energy Drinks, der Flügel verleihen soll. Sein Name und VW - das wird kein Pärchen mehr.
Produkt: Die Marke Opel
Das Gesicht: Model Claudia Schiffer
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Vor ein paar Jahren hatte sie nicht mal einen Führerschein, doch Werbung für einen französischen Autobauer machte La Schiffer trotzdem. Nun dockte Luxus-Claudia bei Opel an. Sorry, das passt nicht.
Produkt: Opel Tigra
Das Gesicht: Schwimmerin Franziska van Almsick
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Attraktive Sportlerin, dazu noch erfolgreich? Eine gerne genommene Kombination in der Werbung. Denn schließlich bauen auch die Hersteller sportliche, attraktive Modelle. Ziemlich einfallslos, aber dass Franzi im Werbespot mit dem Auto im Asphalt baden ging - das war Spitze!
Produkt: Opel Insignia
Das Gesicht: Fußballtrainer Jürgen Klopp
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Opel ist nicht Economy, Opel ist Business-Class. Das suggeriert zumindest die Werbung mit Jürgen Klopp im Flieger. Ziemlich abgehoben? In dem Fall geht die Werbestrategie auf.
Produkt: Opel Corsa
Das Gesicht: Tennisspielerin Steffi Graf
Sinn oder Unsinn der Kampagne: Heute tut das Bild nur noch weh! Eine junge Frau auf der Motorhaube? Dazu noch im kurzen Röckchen? Ja, geht es noch? Doch damals war Steffi für Opel ein echtes Ass im Ärmel. Die Werbung blieb hängen.