Marko Arnautovic: Problem-Kicker und Hoffnungsträger - DER SPIEGEL
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Marko Arnautovic Problem-Kicker und Hoffnungsträger

23 Jahre ist Marko Arnautovic erst alt - doch seine Skandale und Skandälchen würden schon für ein ganzes Fußballerleben reichen. Gegen Deutschland will der österreichische Stürmer an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anschließen.
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Werders "neue" Stars: Gemeinsam mit Aaron Hunt (Nummer 14) zeigte Marko Arnautovic in dieser Saison bislang Top-Leistungen. Der Österreicher selbst sagt, die Geburt seiner Tochter habe ihn erwachsener werden lassen.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Zur Saison 2010/2011 war Arnautovic für knapp sieben Millionen Euro nach Bremen gewechselt. Hier posiert er gemeinsam mit Trainer Thomas Schaaf und dem damaligen Zugang Felix Kroos.

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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Bei den Bremer Fans erlangte Arnautovic dank guter Leistungen schnell Kult-Status - sank im Ansehen aber rasch wieder. Zu wechselhaft waren die Auftritte des Talents.

Foto: dapd
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Der Verein war genervt von den zahlreichen Eskapaden des Stürmers, mehrmals flog er aus dem Kader. Nach einem Jahr an der Weser stand sogar ein Abschied zur Diskussion, doch Arnautovic blieb.

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In der aktuellen Saison ist Arnautovic fast schon zum Führungsspieler gereift. Er setzt seine Werder-Kollegen gut in Szene, spielt kluge Pässe und war maßgeblich an den guten Bremer Auftritten gegen Dortmund und den HSV beteiligt.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Beim Saisonauftakt gegen den BVB gab er die Vorlage für den Treffer von Theodor Gebre Selassie. Werder verlor dennoch 1:2.

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Auch in der österreichischen Nationalmannschaft eckte der heute 23-Jährige öfters an, beim derzeitigen Trainer Marcel Koller aber hat er einen guten Stand.

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Schon beim EM-Qualifikationspiel gegen Deutschland im vergangenen September war Arnautovic im Einsatz. Für das Duell in Wien lautet nun sein Plan: "Ich mache ein Tor, und unser Keeper hält alles."

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Ob das funktioniert? Immerhin hat Österreich seit 32 Jahren kein Pflichtspiel mehr gegen Deutschland gewonnen.

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Doch Österreich hat sich seit der 2:6-Pleite beim EM-Qualifikationsspiel im vergangenen Jahr weiterentwickelt. Der Fußball in den Alpen bleibt eine Wundertüte.

Foto: Robert Parigger/ picture alliance / dpa
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