Marokko - DER SPIEGEL
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Marokko Reformen und Repressionen

Mohammed VI. regiert Marokko autokratisch. Mit seiner Wirtschaftspolitik will er die Monarchie in die Zukunft führen - politisch aber gärt es in dem nordafrikanischen Land.
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Mohammed VI. regiert Marokko seit 1999. Er ist nicht nur weltliches Staatsoberhaupt der rund 33 Millionen Einwohner, sondern auch oberster religiöser Führer des Landes.

Foto: Abdeljalil Bounhar/ AP/dpa
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Die jahrhundertealte Dynastie des Monarchen beansprucht für sich, direkt vom Propheten Mohammed abzustammen. Hier ist der König bei einer Pilgerreise in Mekka zu sehen.

Foto: AP/ MOROCCAN ROYAL PALACE
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Marokko ist beliebt bei Touristen - doch in dem autokratisch geführten Land wächst der Unmut über die Politik.

Foto: FADEL SENNA/ AFP
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Zum einen bekämpft der Palast in Rabat seit Jahrzehnten die Polisario-Front in der annektierten Westsahara. Diese fordert einen Volksentscheid über die Selbstständigkeit der Region, das Königshaus lehnt das ab. Auf diesem Bild ist ein Polisario-Guerillakämpfer zu sehen.

Foto: Zohra Bensemra/ REUTERS
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Zum anderen hat der König mit einer Rebellion der Berber in der Rif-Region zu kämpfen. Die ethnische Gruppe demonstriert gegen ihre systematische Benachteiligung durch die ferne Staatsmacht, gegen Polizeigewalt, staatliche Willkür und hohe Jugendarbeitslosigkeit. Auf diesem Bild sind Demonstranten in Rabat zu sehen, die mit ihrem Protest die Aktivisten in der Rif-Region unterstützen.

Foto: Mosa'ab Elshamy/ AP
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Mohammed VI. versucht, die Lage der Bevölkerung mit seiner Wirtschaftspolitik zu verbessern. Er forciert den Beitritt in die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS). Doch für die meisten Menschen in Marokko dürfte sich durch die ökonomischen Reformen zunächst nichts an ihrem Leben ändern.

Foto: Youssef Boudlal/ REUTERS
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