Ein Tag in Tanger Gassen, Grillfisch und Gewimmel
Am besten startet man einen Tag in Tanger auf einer der vielen luftigen und aussichtsreichen Dachterrassen. Für Reisebuchautorin Astrid Därr gehören sie zu den schönsten Seiten der an der Straße von Gibraltar gelegenen Stadt.
Streifzüge durch die Gassen der Altstadt, der Medina, gehören unbedingt zu einem Stadtspaziergang durch Tanger dazu.
Gemütliches Plätzchen für eine Pause: Die Terrasse vom Salon Bleu im Kasbah-Viertel
Im Grand Hotel Villa de France logierten einst Henri Matisse, Paul Bowles und Tennessee Williams - nur einige der vielen Künstler, die zu Tangers Berühmtheit beitrugen.
In Tanger gibt es etliche Märkte. Hier verkaufen Bäuerinnen aus dem Rifgebirge ihr Obst und Gemüse vor der St. Andrews Church nahe des zentralen Marktplatzes Grand Socco.
Zum Mittagessen spaziert man am besten zum Fischerhafen - dort speisen auch die Einheimischen.
Das Mittagessen ist frisch, reichlich, gut - und günstig.
Blick zur Neustadt von Tanger mit dem Stadtstrand
Im Sommer ist der Stadtstrand häufig überfüllt. Ein Ausflug an etwas entferntere Strände lohnt sich also.
Tanger bietet prächtige Kolonialarchitektur, hier in der Rue d'Italie,...
...und beeindruckende Moscheen.
Gewürze in einem Souk von Tanger: Andere typische Mitbringsel sind Keramik, Lampen, Teppiche oder Schmuck, die Händler überall in der Stadt anbieten. Achtung: Wer nicht handelt, bezahlt garantiert zu viel!
Tanger-Besucher sollten unbedingt auch einen Abstecher nach Tétouan einplanen. In der etwa 57 Kilometer südöstlich gelegenen Stadt ist die ursprüngliche Medina besonders sehenswert. Mit ihren bunten Märkten und maurischen Monumenten zählt sie zum Unesco-Weltkulturerbe.
Ebenfalls einen Ausflug wert ist das 46 Kilometer entfernte Künstlerstädtchen Asilah am Atlantik. Hier gibt es zwar nicht so viel zu besichtigen, aber die entspannte Atmosphäre und das andalusische Flair verleiten dazu, sich doch länger als eine Nacht in einem der hübschen Gästehäuser in der Medina einzumieten.