Wissenschaftsbilder des Monats Forscher finden riesige Flüsse auf dem Mars
Auf den ersten Blick sieht man dem Affenbaby nicht an, wie einzigartig es ist. Doch es handelt sich um den ersten Primaten, der mit Hilfe von eingefrorenem Hodengewebe gezeugt wurde. Die Technik könnte jungen, krebskranken Menschen helfen, die noch vor der Pubertät eine Chemotherapie machen müssen und dadurch unfruchtbar werden. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.
Hübsch anzusehen: Eine Fadenschnecke (Flabellina babai) schwimmt am 3. März im Mittelmeer.
Man übersieht leicht, das im Hintergrund dieser farbenfrohen Enten Eis auf dem Gewässer im New Yorker Central Park schwimmt. Anfang März fegte ein Schneesturm über die Stadt, der so heftig war, dass die Schulen geschlossen blieben.
Auf dem Mars gab es einst mächtige Flüsse voll Wasser, berichten Forscher. Die Ströme waren demnach im Schnitt doppelt so breit wie die auf der Erde. Die Wissenschaftler haben in Aufnahmen vom Roten Planeten systematisch nach Flussbetten gesucht. Das Bild zeigt eine Aufnahme, die der "Mars Reconnaissance Orbiter" gemacht hat. Die Farben zeigen Höhenunterschiede, gelb ist hoch, blau ist tief. Der Unterschied im Bild beträgt etwa 35 Meter.
Mächtige Strudel: In der Naruto-Straße in Japan gibt es die drittschnellste Strömung der Welt. Viermal am Tag entstehen hier starke Strudel mit Wassergeschwindigkeiten von bis zu 20 Kilometern pro Stunde. Ursache ist der Gezeitenwechsel. Zwischen der Seto-Inlandsee und dem Pazifik liegt die Differenz der Wasserspiegel dann bei bis zu 1,5 Meter. Im Bild beobachten Touristen das Spektakel.
Irgendwie müssen auch Raumschiffe transportiert werden. Die Nasa nutzt dafür einen Guppy. So werden Flugzeuge bezeichnet, deren Rumpf auffällig vergrößert wurde. Das Exemplar im Bild soll die Orion-Raumkapsel von Ort zu Ort bringen.
Dieser rote Gasnebel ist nicht nur schön anzusehen, er gilt auch als Geburtsstätte Hunderter neuer Sterne, berichtet die Nasa. Der Nebel liegt mit 1400 Lichtjahren etwa gleich weit von der Erde entfernt wie der bekanntere Orionnebel. Das Weltraumteleskop "Spitzer" hat den offiziell als Westerhout 40 bezeichneten Nebel im Infrarotbereich abgelichtet. Mit etwas Fantasie erinnert die Form an einen Schmetterling.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt testet gerade, wie Menschen mit künstlich erzeugter Gravitation zurechtkommen. Zwölf Männer und zwölf Frauen müssen dazu 60 Tage lang in einer speziellen Vorrichtung schlafen und werden medizinisch betreut. Die Technik könnte Astronauten eines Tages helfen, langfristig im All gesund zu bleiben.
In einer Höhle haben Forscher eine neue Tierart entdeckt. Die Landassel ist blind, farblos und lebt in Höhlen. Landasseln gehören zu den Krebstieren. Die meisten Vertreter dieser Gruppe leben im Wasser. Landasseln haben gelernt, sich an Land aufzuhalten - eigentlich. Doch die nun entdeckte Art hat die Evolution offenbar zurückgedreht und lebt im Wasser.
Am Donnerstag waren Tag und Nacht an allen Orten der Erde in etwa gleich lang. Experten sprechen von Tagundnachtgleiche. Sie gibt es zwei Mal im Jahr, zum Frühlings- und Herbstbeginn, wenn die Sonne über den Himmelsäquator wandert. Im Frühling werden die Tage auf der Nordhalbkugel dann wieder länger, im Herbst die Tage auf der Südhalbkugel.