Mars-Experiment: Ab in die Röhre - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Mars-Experiment Ab in die Röhre

Kein Tageslicht, keine Frischluft, keinen Kontakt zur Außenwelt: 18 Monate lang stellen sich die Männer von "Mars500" den Strapazen, die bei der simulierten Reise zum Mars unausweichlich sind. Sobald die Luke geschlossen ist, bleibt der Crew nur noch eines: Durchhalten und nicht Durchdrehen.
1 / 11

Modul des Simulations-Raumschiffs für das "Mars500"-Experiment: Der Versuch ist in seine entscheidende Phase getreten.

Foto: PAVEL ZELENSKY/ AFP
2 / 11

Diego Urbani (rechts) aus Italien und der russische Militärarzt der kosmischen Streitkräfte Alexander Smolejewski: Am 3. Juni 2010 hat für sechs "Astronauten" eine virtuelle Reise zum Mars begonnen. 520 Tage erleben sie auf engstem Raum in einem fest verschlossenen Container im Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) Strapazen und Isolation eines Langzeitflugs.

Foto: dpa
3 / 11

Wohnmodul des "Mars500"-Projekts: Jedem der sechs Crewmitglieder steht eine Kajüte von drei Quadratmetern zur Verfügung.

Foto: SERGEI KARPUKHIN/ REUTERS
4 / 11

Planet Mars: 18 Monate würde nach heutigem Stand der Antriebstechnik eine Mission zum Roten Planeten dauern - 250 Tage für den Hinflug, 240 Tage für den Rückweg und 30 Tage für einen Aufenthalt auf der Marsoberfläche.

Foto: DDP / NASA / Astrofoto
5 / 11

"Mars500"-Module: Das Experiment findet, wie bereits die 105-Tage-Studie im Jahr 2009, in einer speziellen Versuchsanlage des IMBP in Moskau statt.

Foto: SERGEI KARPUKHIN/ REUTERS
6 / 11

"Mars500"-Modul: Selbst die unwirtliche Umgebung auf dem Mars wurde in Moskau nachmodelliert - in einem Container, mit Sand, Steinen und billigen Lichterketten, die den Sternenhimmel imitieren sollen.

Foto: ESA / S.Corvaja
7 / 11

Romain Charles: Der 31-jährige Franzose ist einer der sechs Crewmitglieder, die sich im Dienste der Weltraumforschung den Strapazen stellen.

Foto: SERGEI KARPUKHIN/ REUTERS
8 / 11

Training für das "Mars500"-Projekt: Zwar sind die Männer am Moskauer Boden weder kosmischer Strahlung noch der Schwerelosigkeit ausgesetzt. Dennoch soll das Experiment Erkenntnisse liefern, wie der Mensch auf die extremen Belastungen eines Langzeitflugs reagiert, vor allem auf die lange Isolation.

Foto: dpa
9 / 11

Diego Urbani im Raumanzug: Auch die Landung auf dem Mars und der Ausstieg aus der Kapsel werden simuliert.

Foto: dpa
10 / 11

30 Kilogramm wiegt ein Raumanzug. Wie man ihn an- und auszieht mussten die Crewmitglieder vorher üben.

Foto: dpa
11 / 11

Crewmitglieder: Während der 520 Tage sind rund hundert Versuche in den Bereichen Psychologie und Psychophysiologie, klinischer Diagnostik, Physiologie und Mikrobiologie geplant. Von besonderem Interesse für die Wissenschaftler sind die Auswirkungen der Isolation auf die psychische und physiologische Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Crew.

Foto: SERGEI KARPUKHIN/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?