Mars-Experiment: Schmoren in der Röhre - DER SPIEGEL
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Mars-Experiment Schmoren in der Röhre

Das "Mars500"-Experiment hat seinen Höhepunkt erreicht: Die Teilnehmer des simulierten Raumflugs haben den Roten Planeten erreicht. Forscher sind begeistert vom bisher erfolgreichen Verlauf des Langzeit-Versuchs. Doch die schwierigste Prüfung steht der Crew jetzt erst bevor.
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Ausstieg auf den Roten Planeten: Nach 250 Tagen im virtuellen Mars-Raumschiff haben die Teilnehmer des Langzeit-Experiments den Mars erreicht - und den Einsatz auf der Planetenoberfläche geprobt.

Foto: Sergey Ponomarev/ AP
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Mobil auf dem Mars: Der simulierte Ausstieg wurde im Kontrollzentrum auf Bildschirmen verfolgt.

Foto: Sergei Ilnitsky/ dpa
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Verschwommenes Bild: Die Signale zwischen Kontrollzentrum und Mars-Raumschiff sind in beide Richtungen um 20 Minuten verzögert - ganz so, als wären die Raumfahrer tatsächlich Tausende Kilometer von der Erde entfernt.

Foto: Sergey Ponomarev/ AP
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"Mars500"-Kontrollzentrum in Koroljow: Die Astronauten mussten bereits mehr als acht Monate in völliger Isolation und ohne Sonnenlicht hinter sich bringen.

Foto: Sergey Ponomarev/ AP
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Raumflug-Experiment: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt simulieren die Auswirkungen auf den Kreislauf bei der Rückkehr von Astronauten.

Foto: Oliver Berg/ dpa
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Mars-Ausstieg auf den Bildschirmen des Kontrollzentrums: Meistbeachteter Sandkasten der Welt.

Foto: Sergey Ponomarev/ AP
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Modul des Simulations-Raumschiffs für das "Mars500"-Experiment: Der Versuch ist in seine entscheidende Phase getreten.

Foto: PAVEL ZELENSKY/ AFP
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Diego Urbani (rechts) aus Italien und der russische Militärarzt der kosmischen Streitkräfte Alexander Smolejewski: Am 3. Juni 2010 hat für sechs "Astronauten" eine virtuelle Reise zum Mars begonnen. 520 Tage erleben sie auf engstem Raum in einem fest verschlossenen Container im Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) Strapazen und Isolation eines Langzeitflugs.

Foto: dpa
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Wohnmodul des "Mars500"-Projekts: Jedem der sechs Crewmitglieder steht eine Kajüte von drei Quadratmetern zur Verfügung.

Foto: SERGEI KARPUKHIN/ REUTERS
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Planet Mars: 18 Monate würde nach heutigem Stand der Antriebstechnik eine Mission zum Roten Planeten dauern - 250 Tage für den Hinflug, 240 Tage für den Rückweg und 30 Tage für einen Aufenthalt auf der Marsoberfläche.

Foto: DDP / NASA / Astrofoto
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Crew von "Mars500": Drei Russen, zwei Europäer und ein Chinese simulieren den Hin- und Rückflug zum roten Planeten. Von links nach rechts: Alexej Sitew, Yue Wang, Romain Charles, Alexandr Smolewskij, Diego Urbina and Suchrob Kamolow.

Foto: ESA
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"Mars500"-Module: Das Experiment findet, wie bereits die 105-Tage-Studie im Jahr 2009, in einer speziellen Versuchsanlage des IMBP in Moskau statt.

Foto: SERGEI KARPUKHIN/ REUTERS
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"Mars500"-Modul: Selbst die unwirtliche Umgebung auf dem Mars wurde in Moskau nachmodelliert - in einem Container, mit Sand, Steinen und billigen Lichterketten, die den Sternenhimmel imitieren sollen.

Foto: ESA / S.Corvaja
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Training für das "Mars500"-Projekt: Zwar sind die Männer am Moskauer Boden weder kosmischer Strahlung noch der Schwerelosigkeit ausgesetzt. Dennoch soll das Experiment Erkenntnisse liefern, wie der Mensch auf die extremen Belastungen eines Langzeitflugs reagiert, vor allem auf die lange Isolation.

Foto: dpa
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Diego Urbani mit Raumanzug: 30 Kilogramm wiegt das Outfit. Wie man den Anzug an- und auszieht, mussten die Crewmitglieder vorher üben.

Foto: dpa
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