Mars: Hochreines Eis in Kratern - DER SPIEGEL
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Mars Hochreines Eis in Kratern

War der Mars bis in die jüngste Vergangenheit eine Wasserwelt? Forscher haben in frischen Meteoritenkratern Eis entdeckt - mit einem Reinheitsgrad von 99 Prozent und weit entfernt von den Polen. Möglicherweise schwappte noch vor einigen Jahrtausenden Wasser auf dem Roten Planeten.
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Eis rund um einen frischen Meteoritenkrater: Das Foto der Raumsonde "Mars Reconnaissance Orbiter" zeigt zu 99 Prozent reines Eis.

Foto: NASA / JPL-Caltech / University of Arizona
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Krater mit Eis: Ein Meteorit ging an dieser Stelle zwischen Januar und September 2008 nieder. Das linke Bild wurde am 29. Oktober 2008 aufgenommen, das rechte am 4. Januar 2009. In der Zeit dazwischen hat sich ein Teil des Eises in die Atmosphäre verflüchtigt.

Foto: NASA / JPL-Caltech / University of Arizona
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Durch Meteoriteneinschlag freigelegtes Eis: Dieser Krater hat eine Tiefe von etwa 1,33 Meter. Das linke Bild entstand am 18. Oktober 2008, das rechte am 14. Januar 2009. Zwischenzeitlich ist das Eis nahezu vollständig verschwunden oder von neuem Staub bedeckt.

Foto: NASA / JPL-Caltech / University of Arizona
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Schneller Wandel: Diese Bilderserie entstand in einem Zeitraum von 15 Wochen. In den Kratern, die sich in etwa auf halbem Weg zwischen Mars-Nordpol und Mars-Äquator befinden, ist zunächst bläulich-weißes Eis zu sehen, das aber mit der Zeit verschwindet. Die beiden Krater haben einen Durchmesser von rund vier Metern und eine Tiefe von einem halben Meter.

Foto: NASA / JPL-Caltech / University of Arizona
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Zwölf-Meter-Krater auf dem Mars: Deutlich ist das Eis zu sehen, das der Einschlag freigelegt hat. Forscher vermuten anhand dieser Bilder, dass der Mars möglicherweise noch vor wenigen Jahrtausenden eine feuchte Welt war.

Foto: NASA / JPL-Caltech / University of Arizona
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?