Mars-Rover "Curiosity" frisst Staub
Mars-Rover "Curiosity" blickt nach vorn: Ein Stück Marsoberfläche mit Staub und Steinen bietet dem Nasa-Fahrzeug mehr als genug Raum zum Forschen. Auf dem linken Foto sind die Farben unverändert - so würde die Szenerie für einen Betrachter auf dem Mars aussehen. Auf dem rechten Bild wurden die Farben angepasst - und zwar an die Erde. Aufgrund der unterschiedlichen Licht- und Atmosphärenverhältnissen haben Sand und Steine hier etwas veränderte Farben.
Schäufelchen für Schäufelchen: "Curiosity" nimmt eine Bodenprobe.
Analyseergebnis: Mit Hilfe eines Spektrometers konnten die Forscher ermitteln, welche Mineralien in der ersten untersuchten Bodenproben zu finden sind. Der Marsstaub ähnelt demnach irdischem Basaltgestein.
Probenhalter: Im Inneren von "CheMin" befinden sich mehrere Probenhalter. In diesen kommen nur vorher fein ausgesiebte Krümelchen an, die dann zu Analysezwecken mit Röntgenlicht bestrahlt werden.
"CheMin"-Detektor: Dieses Bauteil ist nicht größer als eine Briefmarke. Damit die Nasa die Mineralien auf dem Mars analysieren kann, musste sie die dafür benötigten Spektrometer schrumpfen - von der Größe eines Kühlschranks auf weniger als einen Schuhkarton. Die daraus resultierenden Mini-Versionen kommen heute auch auf der Erde zum Einsatz.