Marshall London im Test - DER SPIEGEL
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Smartphone vom Verstärkerhersteller Das Marshall London im Test

Eigentlich baut die britische Firma Marshall Gitarrenverstärker. Jetzt versucht sie sich an ihrem ersten Smartphone. Wir haben ausprobiert, ob da Musik drin steckt.
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Das Marshall London: Das Gerät ist nach der Stadt benannt, in der Schlagzeuger Jim Marshall seinen ersten Laden hatte. Von hier aus hat er seine ersten Röhrenverstärker an Musiker wie Pete Townshend von The Who verkauft.

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Das Design des Smartphones ist stark an die legendären Gitarrenverstärker angelehnt. Der Look ist gut, die Materialien wirken an vielen Stellen trotzdem billig.

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Über den Marshall-Knopf an der Oberseite des Geräts ruft man die Musik-App auf. Er ist quasi eine Abkürzung, sodass man sich nicht erst durch Menüs klicken oder die App suchen muss.

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Links und rechts vom Marshall-Knopf befinden sich zwei Kopfhörerbuchsen. An die lassen sich natürlich auch zwei Kopfhörer anschließen, die getrennt in der Lautstärke regelbar sind.

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Auch an der Seite findet sich der Marshall-Look wieder. Die gummierten Seitenteile schützen das Handy nicht nur, sie sind auch griffig und sehen gut aus. Die Lautstärke wird über ein Messing-Drehrad geregelt.

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Dem Marshall London liegt dieses In-Ohr-Headset bei, das im Einzelkauf 59 Euro kosten würde. Der Klang ist gut und durchaus bassstark.

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Bis weit ins Innere haben die Designer versucht, den Rock'n'Roll-Mythos in die Smartphone-Welt zu tragen.

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Die Musik-Player-App bietet die Möglichkeit, Songs aus verschiedenen Online- und Offline-Quellen abzuspielen. In der Praxis war die App leider nicht besonders übersichtlich.

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Wenn es etwas mehr sein darf, kann man in der Musik-App einen Bass-Boost aktivieren. Bei mehr als 50 Prozent Aussteuerung wird der Sound der mitgelieferten Kopfhörer damit aber zu dumpf.

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Auch das ist retro: Die Cover-Art der abgespielten Musik wird im Player wie eine sich drehende Schallplatte dargestellt.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?