Martin Luthers Studienleben - DER SPIEGEL
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Illustrationen Martin Luthers wildes Studentenleben

Als Kirchen-Revoluzzer ist Martin Luther in die Geschichtsbücher eingegangen. Davor war er Student - mit einem bewegten Leben. Den Zeichner Jan Robert Dünnweiler inspirierte das zu künstlerischen Bildern.
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Im Jahr 1501 kommt Martin Luther zum Studium ins thüringische Erfurt. Bei seiner Ankunft ist der 17-Jährige aus dem Örtchen Mansfeld überwältigt vom Gewusel der Stadt.

Foto: Jan Robert Dünnweller
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Als Ludher ex mansfeldt ließ er sich immatrikulieren. Zu Martin Luther wird er erst Jahre später.

Foto: Jan Robert Dünnweller
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An der Uni herrschen aufwendige Aufnahmerituale. Der Neuling wird als Tier verkleidet.

Foto: Jan Robert Dünnweller
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Wildes Nachtleben: Erfurt sei ein "Hurhaus und Bierhaus" gewesen, sagte Luther rückblickend.

Foto: Jan Robert Dünnweller
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Ausschweifendes Studentenleben: Trotz strenger Regeln ziehen die jungen Männer gern nachts um die Häuser.

Foto: Jan Robert Dünnweller
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Düstere Seiten: In Erfurt grassiert die Pest. Martin sieht die Krankheit als Strafe Gottes und hat Angst vor dem Tod. Er sucht Zuflucht in der Bibel.

Foto: Jan Robert Dünnweller
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Hoffnung machen dem jungen Studenten die Geschichten der Bibel, die ihn deutlich mehr faszinieren als die Gesetzestexte für sein Jurastudium. Er entschließt sich, Mönch zu werden.

Foto: Jan Robert Dünnweller
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Im Jahr 1507 wird Martin Luther zum Priester geweiht. Zehn Jahre später veröffentlichte er seine berühmten 95 Thesen mit Kritik an der Kirche.

Foto: Jan Robert Dünnweller
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?