Martin N.: Der Fall des "Maskenmanns" - DER SPIEGEL
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Martin N. Der Fall des "Maskenmanns"

Martin N. hat gestanden, drei Jungen getötet und etwa 40 sexuell missbraucht zu haben. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnt nun der Prozess gegen den Hamburger. Die Vernehmungsprotokolle dokumentieren, wie sich der ehemalige Jugendbetreuer als Serientäter enttarnt.
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Martin N. vor dem Landgericht Stade: Der Prozess gegen begann unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Foto: POOL/ REUTERS
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Kinderfreund Martin N., ein Mann, der exakt in das Raster passt, das die Profiler im Lauf der jahrelangen Fahndung von ihm zeichneten: Einzeltäter, intelligent, sozial integriert, angepasst, im Umgang mit Kindern erfahren. Einer, der alleine lebt und keiner sozialen Kontrolle unterliegt.

Foto: SPIEGEL TV
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Martin N. während eines Urlaubs: 1992 entführte der gebürtige Bremer den 13-jährigen Stefan J. aus einem Internat in Scheeßel (Kreis Rotenburg) und tötete ihn. Drei Jahre später entführte er den achtjährigen Dennis R. aus einem Ferienlager bei Schleswig. 2001 entführte er aus einem Landheim nahe Bremerhaven den neunjährigen Dennis K. und tötete ihn. Martin N. hat die Taten in einer Vernehmung gestanden.

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Phantombild des "schwarzen Mannes": Diese Zeichnung entstand während der Fahndung nach Martin N. Er selbst räumte ein, er habe bei seinen Taten eine Sturmhaube, aber nie eine Motorrad- oder Lederjacke getragen.

Foto: dapd/ Polizei
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Soko-Chef Erftenbeck: Ihm und Profiler Alexander Horn vertraute sich Martin N. nach seiner Festnahme an. Das Protokoll der Vernehmung dokumentiert, wie der ehemalige Jugendbetreuer zum Serientäter wurde. Die Ermittler vermuten, dass Martin N. noch mehr Kinder getötet hat. Dieser bestreitet das vehement.

Foto: dapd
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Bei seiner Entführung trug Dennis einen solchen Schlafanzug - am 19. September 2001 wurde er tot in einem Waldstück entdeckt (Archivbild vom 4.10.2001). Martin N. hat gestanden, den Jungen getötet zu haben.

Foto: Ingo Wagner/ dpa
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Beamte der Spurensicherung nahe des Fundorts von Dennis' Leiche: Über den Mord an dem Kind sagte Martin N. den Ermittlern unter Tränen, er habe "Scheiße gemacht". Nach der Tat habe er sich vom Fernsehprogramm berieseln lasen. Ihm sei es nicht gut gegangen. Er sei "entsetzt" gewesen über das, was da wieder "passiert" sei.

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