Mathematik: Geniale Denker - DER SPIEGEL
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Mathematik Geniale Denker

Manch großes mathematisches Problem ist einfach zu verstehen, aber schwer zu lösen. Hobby-Mathematiker präsentieren immer wieder neue, leider falsche Lösungen. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass einer von ihnen vielleicht doch ein Genie ist.
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Das kann ich auch? Manch großes mathematisches Problem ist leicht zu verstehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es leicht zu lösen ist.

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Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716): Der deutsche Mathematiker, Philosoph und Historiker gilt als der letzte Universalgelehrte. In der heutigen Zeit ist es kaum noch möglich, in mehreren Gebieten gleichzeitig auf hohem Niveau wissenschaftlich zu arbeiten.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Von Sriniwasa Ramanujan entwickelte Gleichungen: Das indische Genie brachte sich Mathematik selbst bei. Ramanujan jonglierte mit mehrfach verschachtelten Wurzelausdrücken wie kein anderer. "Er muss eine phänomenale Zahlenauffassung gehabt haben", sagt der Berliner Mathematiker Martin Grötschel.

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Berechnung der Kreiszahl Pi: Die obere Formel entwickelte Gottfried Wilhelm Leibniz im Jahr 1682. Sie liefert bei immerhin 100.000 berechneten Brüchen nur eine Genauigkeit von vier Stellen nach dem Komma. Ramanujans Formel konvergiert viel schneller. Mit ihr erhält man schon nach wenigen Berechnungsschritten ein sehr genaues Ergebnis.

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Physiker Albert Einstein: Ein Wissenschaftler, der quasi im Alleingang eine neue, bahnbrechende Theorie entwickelt, ist im 21. Jahrhundert kaum noch vorstellbar. Dazu hat sich die Wissenschaft wohl längst zu weit aufgefächert und spezialisiert. Umso schwerer haben es Autodidakten, die außerhalb von Instituten und Universitäten tüfteln.

Foto: AP
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Jahrhundertbeweis: Andrew Wiles gelang vor 15 Jahren der Beweis des Großen Satzes von Fermat. An dem Zahlenrätsel hatten sich ganze Generationen von Mathematikern die Zähne ausgebissen. Der Beweis von Wiles nutzt moderne Methoden, Laien sind nicht in der Lage, ihn nachzuvollziehen.

Foto: Charles Rex Arbogast / AP
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Russisches Genie: Grigori Perelman stellte im Jahr 2002 den Beweis der Poincaré-Vermutung ins Internet - eines der sogenannten Jahrhundertprobleme der Mathematik. Wissenschaftliche Auszeichnungen dafür lehnte der zurückgezogen lebende Mathematiker ab.

Foto: AFP/ Interpress
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