Befehl zum Mauerbau "Die Bevölkerung stellt Forderungen, die nicht befriedigt werden können"
Beginn der Sowjetischen Besatzungszone: Ein Hinweisschild auf die Zonengrenze an der Benschallee im West-Berliner Stadtteil Zehlendorf.
Mauerbau 1961: Das Archivbild zeigt eine Ost-Berliner Maurerkolonne, die am 18. August 1961 unter Aufsicht von bewaffneten DDR-Volkspolizisten eine mannshohe Mauer an der sowjetisch-amerikanischen Sektorengenze am Potsdamer Platz errichtet. Am Morgen des 13. August hatten DDR-Truppen unter dem Decknamen "Aktion Rose" damit begonnen, den Ostteil der Stadt mit Straßensperren aus Stacheldraht in Richtung Westen zu sperren. Den Anstoß gab, einem 2009 in russischen Archi entdeckten Gesprächsprotokoll zu Folge, der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow und nicht SED-Führer Walter Ulbricht.
Mauerbau am Lenne Dreieck Potsdamer Platz: Bewachter Mauerbau am Lenné-Dreieck - im Hintergrund Reste des Hotel Esplanade und Haus Vaterland, sowie die Leuchtschriftanlage. Das Columbushaus, welches an dieser Stelle stand, wurde von der DDR bereits 1957 abgerissen, um eine übersichtlichere Grenzsituation zu schaffen.
Stein auf Stein: Ein Soldat der Nationalen Volksarmee beaufsichtigt 1962 einen Bauarbeiter bei der Reparatur der Berliner Mauer an der Bernauer Strasse. Am 13. August 1961 rückten Verbände der NVA exakt um 0.00 Uhr aus, um den Bau der Barriere aus Beton durch Berlin zu beginnen und die Teilung Deutschlands endgültig festzulegen. Der Anstoß dazu war, wie ein 2009 aufgetauchtes Gesprächsprotokoll zwischen Walter Ulbricht und Nikita Chruschtschow belegt, aus Moskau gekommen.
Staatsbesuch von Nikita Chruschtschow: Der sowjetische Parteichef (M.) und der Erste Sekretär der SED, Walter Ulbricht (halb verdeckt neben Chruschtschow), besuchen am 1. August 1957 die Bauausstellung in der Ost-Berliner Stalinallee. Links im Bild ist Erich Mielke zu sehen. Exakt vier Jahre später, am 1. August 1961, war es Ulbricht, der in einem mehrstündigen Telefonat mit Chruschtschow den bevorstehenden Mauerbau besprach und dabei vom Sowjetführer gedrängt wurde, Fakten zu schaffen.
Nikita Chruschtschow: Der sowjetische Ministerpräsident und KP-Generalsekretär spricht am 21. Juni 1961 in Moskau vor dem Obersten Sowjet. Die Initiative zur Errichtung der Berliner Mauer ging laut Protokoll eines Gesprächs zwischen Chruschtschow und SED-Chef Walter Ulbricht am 1. August 1961 in Moskau von dem Sowjetführer aus. Allerdings war Ulbricht mit der Maßnahme voll und ganz einverstanden.
Besuch an der Mauer: Erst am 22. August 1961, über eine Woche nach Beginn des Mauerbaus, reiste Bundeskanzler Konrad Adenauer West-Berlin. Seine Bitte, darauf zu vertrauen, dass die westlichen Bündnispartner Gegenmaßnahmen treffen würden, verhallte allerdings bei den Alliierten.
Mauerbau in Berlin: Der Bau der Mauer schreitet voran, die West-Berliner schauen immer noch ungläubig zu.
Mauer am Potsdamer Platz: Ein Teil der Berliner Mauer im August 1962 am Potsdamer Platz in Berlin. In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 gab Walter Ulbricht als SED-Parteichef und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates der DDR den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin. Am Morgen des 13. August begannen bewaffnete Grenzpolizisten, mitten in Berlin Stacheldrahtverhaue zu ziehen.
Mauerbau am Potsdamer Platz: DDR-Volkspolizisten errichten am Morgen des 13. August 1961 Stacheldrahtsperren am Potsdamer Platz in Berlin. Die Mauer, deren Bau am selben Tag begann, sollte den ständig steigenden Flüchtlingsstrom von Ost- nach West-Berlin stoppen.
"Gasse zur Freiheit": Im Oktober 1961 half der Fluchthelfer Werner Hullin drei jungen Leuten, aus Ostberlin in den Westteil der Stadt abzuhauen. Der "Stern" brachte damals eine Fotoreportage über die mutige Tat. Das Foto zeigt die Aufschlagseite des "Stern".
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Deutschstunde: Die Westseite der Berliner Mauer wurde seit den siebziger Jahren zunehmend zur Leinwand für Sprayer und Künstler.
Grenzüberschreitung: Nach der Öffnung der deutsche-deutschen Grenzen am 9. November 1989 bemächtigten sich sogenannte Mauerspechte mit Hammer und Meißel des "antifaschistischen Schutzwalls". Dessen Beton war innerhalb kürzester Zeit regelrecht druchlöchert. Bis heute sind Bruchstücke der Berliner Mauer auf der ganzen Welt ein beliebtes Souvenir.
Kreuze für die Maueropfer: Kreuze mit den Namen der Opfer an einem Gitter vor der Berliner Mauer erinnern auf der West-Berliner Seite an die Menschen, die bei ihrer Flucht aus der DDR von Grenzsoldaten erschossen wurden. Die Aufnahme entstand 1986.
Maueropfer Peter Fechter: Der 17-jährige Peter Fechter wird am 17. August 1962 von DDR-Genzsoldaten abtransportiert Fechter hatte 50 Minuten mit einem Beckendurchschuss im Todesstreifen an der Berliner Mauer nahe dem Checkpoint Charlie gelegen, bevor er geborgen wurde, und war verblutet. Sein Fall erregte weltweite Empörung.
Rückzug: Der auf einem Militär-Lkw montierte Kran zieht Betonpfähle aus dem Lenné-Dreieck, um das Gelände für die Übergabe an Berlin (West) zum 1. Juli 1988 vorzubereiten. Die Pfähle wurden anschließend durch eine für diesen Zweck geschaffene Lücke in der Mauer am Potsdamer Platz in den Osten transportiert.
DDR-Pioniere räumen das Lenné-Dreieck: Zwei Grenzsoldaten der DDR beobachten den Lkw-Verkehr der Baufahrzeuge zwischen dem Lenné-Dreieck und dem Potsdamer Platz. Im Hintergrund ist die Mauer am Potsdamer Platz zu erkennen, aus der zu diesem Anlass einige Betonelemente entfernt und später wieder eingefügt wurden.
Pflasterstein vom Lenné-Dreieck: Das Bild zeigt einen Pflasterstein aus dem Gehweg des damals zu Ostberlin gehörenden Lenné-Dreiecks. Ich war mit meinen Schülern auf Studienfahrt in Berlin und habe ihn als Souvenir mitgenommen. Nach der Maueröffnung nahm ich zwei Jahre später einen Stein von der Gegenseite, also vom Potsdamer Platz, mit.
Mitten in Berlin: Ein DDR-Grenzsoldat verfolgt Ende April 1988 den Abbau des Zaunes am Lenné-Dreieck in Berlin. Er gestattete mir, ihn und das Geschehen zu fotografieren.
Beginn des Mauerbaus: Frühe Aufnahme der Berliner Mauer. Das Foto entstand im Jahr 1961.
Grenzer: DDR-Grenzsoldate in den Tagen des Mauerbaus 1961.
Harlekin - Attribute der DDR: Ein unbekannter Künstler malte diese Puppe während der Wendezeit an die Berliner Mauer. An den Fäden, von denen die Figur kontrolliert wird, schrieb der Künstler: SED-Führungsanspruch, STASI-Methoden, Ideologische Verblödung, Medienterror, Verblendung, Bürokratenmief, Landesarrest, Gewissensunterdrückung.
Blick in den Ostteil: Eine geteilte Straße in einer geteilten Stadt (hier Berlin-Wedding, aufgenommen im September 1973).