Mauerbau hautnah Ferien zwischen Freiheit und Tränen
Interzonenzug: Eine Familie zeigt im Juli 1954 vergnügt einer Kontrolleurin des Interzonenzugs am Kontrollpunkt Oebisfelde ihre Ausweispapiere. Doch nicht selten kam es bei den Kontrollen zu Eklats, wenn beispielsweise nicht die erforderlichen Dokumente vorlagen - oder flapsige Antworten gegeben wurden.
Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-25539-0006
Denkmal für die Opfer: Der Gedenkstein wurde für DDR-Bürger, die bei Fluchtversuchen erschossen worden waren, auf der Straße des 17. Juni in Berlin errichtet. Links im Bild das Sowjetische Ehrenmal, im Hintergrund das Brandenburger Tor, Aufnahme vom 4. Dezember 1961. Nach dem Bau der Mauer befand sich das Mahnmal auf West-Berliner Seite.
Verwandtenbesuch: In langen Schlangen passieren West-Berliner Ostern 1972 die Sektorengrenze an der Oberbaumbrücke zwischen den Stadtteilen Kreuzberg (West) und Friedrichshain (Ost). Durch den Mauerbau waren am 13. August 1961 zahllose Berliner Familien auseinandergerissen worden.
Warnschild: Ein Bild vom August 1984 zeigt ein Schild mit der Aufschrift "Achtung, Sie verlassen jetzt West-Berlin" vor der Mauer am Brandenburger Tor in Berlin. Am 13. August 1961 hatten DDR-Streitkräfte unter dem Decknamen "Aktion Rose" damit begonnen, den Ostteil der Stadt zunächst mit Straßensperren aus Stacheldraht in Richtung Westen abzuriegeln. Der Bau des "antifaschistischen Schutzwalls" besiegelte die Teilung Deutschlands, die erst am 9. November 1989 mit dem friedlich erzwungenen Fall der Berliner Mauer endete.
Aufbruch: Eine Reisegruppe bricht im März 1958 vom Berliner Bahnhof Friedrichstraße mit einem Bus in den Urlaub auf.
Signatur im Bundesarchiv: N 1648 Bild-KD02731
Grenzübergang: Die Aufnahme vom 20. August 1961 zeigt die Grenzkontrolle an der Sektorengrenze der Zimmerstraße mit Blick in den östlichen Teil der Friedrichstraße.