Mauerfall Studenten, hört die Signale
Kurz nach der Maueröffnung in berlin (11. November 1989): Der Staat DDR implodierte, die Weltgeschichte schien zu explodieren - und auch für die Studenten und Professoren der DDR öffnete sich eine neue Welt. mehr...
Selbstschussanlage (im Grenzschutzmuseum Bad Bodenteich): Der Staat hatte sich abgeschottet und seine Bürger für den Fall von Fluchtversuchen mit dem Tode bedroht. Die Studenten, Dozenten und Mitarbeiter der Universitäten gängelte das System und belegte sie mit Denkverboten.
Berliner im Dezember 1989 auf der Berliner Mauer am Brandenburger Tor: Die friedliche Revolution war der Beginn einer neuen Weltordnung.
Ausreisende 1989: Man bemühte sich, die Aufpasser abzuschütteln - ohne die Tage im Herbst 1989 wären viele Biografien völlig anders verlaufen.
Pfingsttreffen der DDR Jugendorganisation FDJ (Mai 1989): Mit der Wende kam auch für die Studenten die Freiheit. Studieren durfte meist nur, wer seine sozialistische Grundeinstellung beweisen oder zumindest glaubhaft simulieren konnte. Unterricht in Marxismus-Leninismus gehörte zum Pflichtprogramm.
Guten Freunden gibt man ein Küsschen: Der "Bruderkuss" zwischen Erich Honecker und Leonid Breschnew von Künstler Dmitri Wrubel gehört zu den bekanntesten Motiven der East Side Gallery in Berlin. 1990 bemalten Künstler aus aller Welt dieses längste erhaltene Stück Mauer mit überdimensionalen Wandbildern.
Mauer-Relikt auf dem Gelände des ehemaligen Palastes der Republik in Berlin: Hat's nie gegeben? Hat's doch gegeben.
Uni-Relikt: An der Universität Leipzig prangte das monumentale Bronzerelief "Karl Marx und das revolutionäre weltverändernde Wesen seiner Lehre". Nach langem Streit stellte die Uni den Koloss 2008 wieder auf - allerdings nicht mitten in der Stadt, sondern auf einem Campus außerhalb des Zentrums.