Mauerflucht - DER SPIEGEL
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Mauerflucht "Nicht ohne meine Bücher"

Erst die Schallplatten, dann die Literatur, zuletzt er selbst: Minutiös bereitete Günter Teske im Sommer 1961 seine Flucht aus der DDR vor und schmuggelte Stück für Stück alles über die Grenze, was ihm wichtig war. Doch noch bevor er das erste Buch in den Westen bringen konnte, wurde die Grenze dicht gemacht. Aus Liebe zu seiner Bibliothek blieb er schließlich doch in der DDR.
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Mit Gepäck in den Westen: An einer Straßbahnhaltestelle im Bezirk Berlin-Mitte wartet 1962 ein Mann mit zwei Koffern und seiner Aktentasche. So ähnlich wird sich Günter Teske im Jahr zuvor auch auf den Weg in den Westen gemacht haben - mit Teilen seiner Plattensammlung in seiner Aktentasche.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Bernard Larsson
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Sektorengrenze: "Achtung! Sie verlassen nach 70 m West-Berlin", heißt es auf dem Schild vor der Sektorengrenze, aufgenommen 1955. Bis zum 13. August 1961 konnten Bürger der DDR die Grenze passieren, um beispielsweise im Westen ins Kino zu gehen.

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Grenzbarriere: Die Aufnahme von 15. August 1961 zeigt, wie Mitglieder der Grenzpolizei Ost-Berlin vom Westen abriegeln. Was provisorisch mit Stacheldraht begann, wurde später in Beton fortgesetzt.

Foto: Getty Images
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Teltow-Kanal: Die Sektorengrenze an der Knesebeckbrücke zwischen dem Teltower Damm in Berlin und der Zehlendorfer Straße in Teltow über den Teltow-Kanal, aufgenommen am 1. September 1955. Den Kanal nutzten nach der Abriegelung Berlins am 13. August 1961 zahlreiche Bewohner der DDR zur Flucht.

Signatur im Bundesarchiv: B 145 Bild-F003013-0004

Foto: Das Bundesarchiv/Brodde
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