Mauerschicksal - DER SPIEGEL
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Mauerschicksal "Ich wollte mich nicht einsperren lassen"

Nur ein paar Wochen sollte Jan-Aart de Rooij in den Ferien auf dem Lande verbringen. Doch als der 14-Jährige im August 1961 nach Berlin zurückkehrt, ist die Stadt geteilt, und von seinen Eltern im Osten trennt ihn eine Grenze. Auf einestages erzählt er, wie er erst die Mauer einreißen wollte - und dann eine Entscheidung fürs Leben traf.
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Ankunft im Westen: DDR-Flüchtlinge im niedersächsischen Friedland sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Das Flüchtlingslager in der Nähe von Göttingen hatte nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft aufgenommen, bevor dort DDR-Bürger untergebracht wurden. Auch Jan-Aart de Rooij landete nach einigen Wochen auf der Straße 1961 hier, bevor er zu einer Pflegefamilie in Niebüll gebracht wurde.

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Stein auf Stein: Ungläubig sehen die West-Berliner zu, als der Osten die Mauer errichtet.

Foto: Gerhard Dörries
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In Familie: Jan-Aart de Rooij als Kind mit seinen Eltern im Freibad Rahnsdorf im Berliner Osten.

Foto: Jan-Aart de Rooij
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Noch vereint: Jan-Aart de Rooij (hier 1954 mit seinen Eltern) hatte eine glückliche Kindheit in der DDR, doch der Westen war für ihn der goldene Teil Deutschlands, in den er Ausflüge machte, um im Kino Mickymaus-Filme zu sehen.

Foto: Jan-Aart de Rooij
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Spätes Wiedersehen: Erst 1970 traf Jan-Aart der Rooij seine Mutter wieder. Sie war inzwischen Rentnerin und siedelte selbst in den Westen über.

Foto: Jan-Aart de Rooij
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Gemeinnützige Arbeit: Jan-Aart de Rooij arbeitete später ehrenamtlich mit Jugendlichen, wie hier bei einer Veranstaltung des Jugendwerks in Coburg.

Foto: Jan-Aart de Rooij
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Im Rückblick: Jan-Aart de Rooij 2011 mit Fotos, die sein Leben dokumentieren. Bereut habe er seine Flucht nie, auch wenn es einsame Stunden gegeben habe.

Foto: Matthias Winkelmann
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?