Mauerschicksal "Ich wollte mich nicht einsperren lassen"
Ankunft im Westen: DDR-Flüchtlinge im niedersächsischen Friedland sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Das Flüchtlingslager in der Nähe von Göttingen hatte nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft aufgenommen, bevor dort DDR-Bürger untergebracht wurden. Auch Jan-Aart de Rooij landete nach einigen Wochen auf der Straße 1961 hier, bevor er zu einer Pflegefamilie in Niebüll gebracht wurde.
Stein auf Stein: Ungläubig sehen die West-Berliner zu, als der Osten die Mauer errichtet.
In Familie: Jan-Aart de Rooij als Kind mit seinen Eltern im Freibad Rahnsdorf im Berliner Osten.
Noch vereint: Jan-Aart de Rooij (hier 1954 mit seinen Eltern) hatte eine glückliche Kindheit in der DDR, doch der Westen war für ihn der goldene Teil Deutschlands, in den er Ausflüge machte, um im Kino Mickymaus-Filme zu sehen.
Spätes Wiedersehen: Erst 1970 traf Jan-Aart der Rooij seine Mutter wieder. Sie war inzwischen Rentnerin und siedelte selbst in den Westen über.
Gemeinnützige Arbeit: Jan-Aart de Rooij arbeitete später ehrenamtlich mit Jugendlichen, wie hier bei einer Veranstaltung des Jugendwerks in Coburg.
Im Rückblick: Jan-Aart de Rooij 2011 mit Fotos, die sein Leben dokumentieren. Bereut habe er seine Flucht nie, auch wenn es einsame Stunden gegeben habe.