Max Hardberger: Geentert, gekapert, gerettet - DER SPIEGEL
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Max Hardberger Geentert, gekapert, gerettet

Max Hardberger kämpft gegen Seeräuber, korrupte Hafenmeister und kriminelle Regimes: Der Kapitän befreit gekaperte und zu Unrecht beschlagnahmte Schiffe - und lässt sich dabei auch schon mal von Prostituierten und Voodoopriestern helfen.
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Max Hardberger, kurz bevor er an Bord eines Schiffs geht: Der US-Amerikaner ist Kapitän, Rechtsanwalt, Pilot, Abenteurer, Autor und Schiffsbefreier. Er holt Frachter aus Häfen, in denen sie zu Unrecht beschlagnahmt wurden, befreit sie aus den Händen von korrupten Richtern oder Werften, die entgegen der Absprache plötzlich astronomische Summen für eine Reparatur verlangen.

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Das Unrecht im Visier: Der 62-Jährige hat sich den Kampf gegen "Piraten in Nadelstreifen" auf die Fahne geschrieben. Es ärgere ihn einfach, wenn Piraten Schiffe stehlen und damit durchkommen.

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Hardberger bei einem Einsatz in Haiti im Jahr 2004: Bestechung ist sein bevorzugtes Mittel. Gefängnisdirektoren lassen festgenommene Crew-Mitglieder frei, Hafenmeister drücken bei nächtlichen Schweißarbeiten an Ankerketten beide Augen zu, Wachen vergessen ihre Waffen.

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In seinem Leben hat er schon vieles gemacht: Nach der Militärschule studierte Hardberger Kommunikationswissenschaften, Englisch und Lyrik, arbeite nebenbei auf Ölfeldern und Schiffen, machte sein Kapitänspatent und später den Flugschein. Sein erstes Schiff befreite er im Mai 1987.

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Hardberger in einem Flugzeug über Haiti im Jahr 2005: Hier verbringt der Kapitän die Winter, im Sommer lebt er in Louisiana.

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