Maya-Prophezeiung: Ende einer Ära - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Maya-Prophezeiung Ende einer Ära

Geht die Welt im kommenden Dezember unter? Darauf scheinen eine Maya-Prophezeiung und das Ende einer Epoche hinzudeuten. Doch Wissenschaftler entzaubern den Mythos um das drohende Weltenende.
1 / 7

Maya-Statue in Playa del Carmen: Im Verständnis der Maya war der 11. August 3114 vor unserer Zeitrechnung der Tag eins der gegenwärtigen Welt. Doch davor hat es nach ihrer Vorstellung bereits unendlich viele Welten gegeben.

Foto: Israel Leal/ ASSOCIATED PRESS
2 / 7

Ruinen in Palenque: Wer auch immer das Ende der Welt erwartet, bezieht sich auf angebliche Prophezeiungen der Maya.

Foto: Alexandre Meneghini/ AP
3 / 7

Zeremonie in Mexiko: Der Maya-Kalender hatte eine festgelegte Funktion - er war ein Machtinstrument für Könige und Priester. Sie verkündeten das Wort der Götter.

Foto: Israel Leal/ ASSOCIATED PRESS
4 / 7

Ausstellung zur Kultur der Maya: In der Phase, als die Stadtstaaten der klassischen Maya-Zeit zwischen 600 und 900 n. Chr. reihenweise kollabierten, gab es auf der Halbinsel Yucatán eine Serie schwerer Dürren.

Foto: ? Tomas Bravo / Reuters/ REUTERS
5 / 7

Teile des Maya-Kalenders (Aufnahme von 1929): Es geht nicht nur um Mathematik und Astronomie, sondern auch um Götterkunde und Mythologie.

Foto: Topical Press Agency/ Getty Images
6 / 7

In der Sächsischen Landesbibliothek Dresden befindet sich der "Dresdner Kodex": Das 3,56 Meter lange Werk aus 39 doppelseitig beschriebenen Blättern gilt als wertvollster erhaltener Maya-Kalender. Lässt sich aus diesem Kodex die Prophezeiung einer Katastrophe ableiten? "Definitiv nicht", sagt Forscher Nikolai Grube von der Universität Bonn.

Foto: Ralf Hirschberger/ picture alliance / dpa
7 / 7

Pyramide in Edzana, Mexiko: Die Maya nahmen zwar an, dass es zu einer großen Flut kommen wird, die unsere gegenwärtige Welt beendet. Aber kein Maya hätte je mit dem Untergang der Welt am 21. Dezember 2012 gerechnet.

Foto: H. Montano/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?