Maya-Stadt Palenque: Rakete - oder Eingang zur Unterwelt? - DER SPIEGEL
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Maya-Stadt Palenque Rakete - oder Eingang zur Unterwelt?

Altertumsforscher haben immer wieder mit Pseudowissenschaft zu tun - besonders in der Maya-Archäologie. Ein aktueller Fund zeigt mal wieder: Erich von Däniken lag mit seiner Alien-These daneben.
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Palenque, Mexiko: "Nichts in Palenque hat etwas mit Raumschiffen zu tun", verkündeten Archäologen kürzlich nach einer neuen Entdeckung in der Maya-Stadt. Es war ein Seitenhieb auf Erich von Däniken, der meint, die Maya hätten Kontakt zu Außerirdischen gehabt.

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In Palenque haben Archäologen vor Jahrzehnten das Grab des Maya-Herrschers Pakal entdeckt. Nun berichten die Forscher über ein Kanalsystem unter dem Tempel.

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Grabung am Tempel der Inschriften: Die Wasserläufe dienten dem Herrscher als Reiseweg in die Unterwelt - so die Deutung der Archäologen. Däniken dagegen wertet Hieroglyphen auf Pakals Sarkophag anders: Der Herrscher sitze in einer Rakete, meint er.

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Pakals Krypta: Er herrschte im siebten Jahrhundert über Palenque.

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Archäologen auf einer Pressekonferenz: Der etwa 60 Zentimeter breite Kanal, den die Forscher mit einem ferngesteuerten, kamerabestückten Fahrzeug erkundet haben, führt genau unter der Grabkammer entlang.

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Das Grab Pakals ist ein besonderer Fund, da die Kammer nicht von Grabräubern geplündert wurde. Funde dieser Art sind wie ein Sechser im Lotto für Archäologen.

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Sie bieten den Forschern in einem sogenannten geschlossenen Fund einen unverfälschten Blick in die Vergangenheit.

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Kanäle unter dem Tempel der Inschriften: Wasserläufe waren im Glauben der Maya Eingänge in die Unterwelt.

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Grabung in Palenque: "Da ergibt es absolut Sinn, eine Grabkammer über einer Quelle zu errichten", sagt Archäologe Francisco Estrada-Belli von der Boston University.

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