Maybach-Museum Die exquisite Autosammlung
Maybach Zeppelin: Rostig, gammelig und mit platten Reifen steht dieses Auto im Magazin des Museums und harrt seiner Renovierung. Das Modell Zeppelin galt in den dreißiger Jahren als wuchtigstes Automobil der Zeit.
Maybach SW 38: Zwischen 1936 und 1939 wurden die Maybach-Modelle vom Typ SW 38 hergestellt. Dieser majestätische Wagen trägt einen Aufbau der Karosseriefirma Spohn in Ravensburg.
Weiße Mars: Die Nürnberger Firma Mars - gegründet als Ofenbau-Betrieb - stellte ab 1903 auch Motorräder her. Berühmtestes Modell war ab 1920 die so genannte weiße Mars, die von einem Zweizylinder-Boxermotor der Firma Maybach angetrieben wurde. Der 956-Kubik-Motor wurde längs in den Kastenrahmen eingebaut.
Maybach-Logo: Das Doppel-M auf dem Kühler war das Erkennungszeichen der Maybach-Modelle. Auch heute noch tragen die aktuellen Typen der Mercedes-Luxus-Tochtermarke dieses Logo.
Museums-Eingang: Das Doppel-M-Logo der Maybach Motorenbau GmbH - heute übersetzt Mercedes das MM mit Maybach Manufaktur - ist auch in das eiserne Eingangstor geschnitten.
Auspuff-Handtrockner: Museumsgründer Helmut Hofmann führt den originelle Handtrockner auf den Toiletten vor. Die Warmluft entströmt einer Maybach-Auspuffanlage.
Erste Exponate: Die beiden schwersten Exponate sind bereits platziert. Ein von Maybach entwickelter Dieselmotor für die Lokomotive V200 sowie ein Panzerdiesel von MTU, der ebenfalls auf eine Maybach-Konstruktion zurück geht.
Helle Hallen: In den Industriegebäuden in Neumarkts Holzgartenstraße fertigte die Firma Express in den Jahren 1884 bis 1959 Fahrräder. Am 31. März eröffnet hier das erste Maybach-Museum.
Konstrukteurs-Dynastie: Wilhelm Maybach (links) und sein Sohn Karl auf zeitgenössischen Fotografien. Wilhelm Maybach war maßgeblich an der Konstruktion des ersten Automobils mitbeteiligt; er galt als König der Konstrukteure. 1909 gründete er gemeinsam mit seinem Sohn Karl, ebenfalls ein begnadeter Techniker, eine Motorenbaufirma, die spätere Maybach Motorenbau GmbH, die nach dem Ersten Weltkrieg auch Luxusautomobile fertigte.
Detail-Politur: Der Maybach SW 38 mit einem viertürigen Cabriolet-Aufbau der Firma Spohn in Ravensburg ist eines der fahrbereiten Modelle des neuen Maybach-Museums in Neumarkt.