Maybrit Illner: Talk über Flüchtlinge - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Illner-Talk Zum Glück kein Pro-Kontra-Proporz

In Maybrit Illners Runde gab es klare Worte zum neuen Terrorismus von rechts ebenso wie zur Einwanderungspolitik. Ein CSU-Minister sorgte daraufhin für einige entlarvende Momente.
1 / 5

Die Gäste-Auswahl war glücklicherweise nicht nach Pro-Kontra-Proporz erfolgt: Martin Patzelt, Katrin Göring-Eckardt, Joachim Herrmann, Ines Kummer, André Schulz und Sascha Lobo diskutierten bei der Talkshow von Maybrit Illner über den immer weniger verhüllten rassistischen Hass gegen Flüchtlinge.

Foto: ZDF
2 / 5

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt, der sich um zwei Flüchtlinge aus Eritrea kümmert, sprach von einem "riesigen gesellschaftlichen Problem, das Politik und Zivilgesellschaft nur gemeinsam lösen können", mehr Entwicklungshilfe inklusive.

Foto: ZDF
3 / 5

Kripo-Gewerkschafter André Schulz (links) merkte an, dass die geltende Terrorismus-Definition zu eng greife. Dabei sei klar: "Wer ein Asylbewerberheim ansteckt, ist ein Terrorist." Sascha Lobo, Blogger und SPIEGEL ONLINE-Kolumnist, schlug vor, die Flüchtlinge doch "Vertriebene" zu nennen.

Foto: ZDF
4 / 5

Das empfand Bayerns CSU-Innenminister Joachim Herrmann als "Beleidigung", wenn man sich nur ansehe, wer da vom Balkan alles herkommen wolle.

Foto: ZDF
5 / 5

Ines Kummer, Grünen-Stadträtin in Freital nahe Heidenau, sagte einen kleinen, eher stillen, aber wichtigen Satz: "Vielen fehlt einfach die humanitäre Haltung." Damit waren insbesondere die bis dato vermeintlich netten Nachbarn gemeint, deren Gesinnung sich erst im Feuerschein brennender Flüchtlingsunterkünfte offenbarte.

Foto: ZDF
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?