Autogramm Mazda MX-5 Yusho Worauf wartet der noch?
Gewinner: Der Mazda MX-5 Yusho ist noch ein Prototyp. Ob er wirklich in Serie geht, steht noch nicht fest. Dabei waren die Mazda-Leute doch so selbstbewusst bei der Namenswahl - Yusho ist japanisch und bedeutet Sieger.
Härter drauf: Dem MX-5 fehlt zum richtig rassigen Sportwagen ein gewisser Grad an Härte und Power. Beides liefert das Sondermodell Yusho.
Mehr drin und dran: Dank eines strafferen Fahrwerks und einer Bereifung mit Semi-Slicks liegt der Yusho wesentlich besser in den Kurven als die herkömmliche Ausgabe des MX-5. Zwar bietet Mazda bereits Sondermodelle dieses Autos - diese aber glänzen allein mit optischem Schnickschnack.
Vorne dabei: Im Vergleich zum normalen MX-5 hat der Yusho über 80 PS mehr unter der Haube und kommt so auf 241 Pferdestärken.
Aufgemotzt: Gebaut wird der Yusho von Mazda, für den Umbau des Motors ist aber ein spezieller Händler zuständig.
Zuschlag: Die Modifizierung des Motors würde etwa 14.000 Euro zusätzlich kosten. Unterm Strich werden für den Yusho somit insgesamt rund 46.000 Euro fällig - sollte sich Mazda tatsächlich dazu entschließen, eine Kleinserie des Wagens aufzulegen.
Fit gemacht: Im Yusho nimmt man auf Recaro-Sitzen Platz und steuert den Wagen mit einem Sportlenkrad.
Für und Wider: 2014 wird es einen neuen MX-5 geben. "Da könnte man es jetzt doch noch mal richtig krachen lassen", sagen die Yusho-Befürworter in der Deutschlandzentrale von Mazda. Die Abstimmung mit Japan, die TÜV-Abnahme und die Gewährleistung für den modifizierten Motor lassen die Kritiker aber noch mit dem Projekt hadern.