MBA-Ausbildung: Studienfach Chef - DER SPIEGEL
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MBA-Ausbildung Studienfach Chef

Chef werden - noch dazu als Geisteswissenschaftler? Dafür gibt es einen Studiengang: den MBA. Wer den macht, der will nach oben. Doch der Master of Business Administration kostet nicht nur Fleiß, sondern auch richtig viel Geld.
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Auf dem Weg nach oben: Wer in einem Konzern Karriere machen will, nimmt gern den Weg über den Master of Business Administration, kurz MBA. Das Studium hat einen erstaunlichen Siegeszug hinter sich, quer durch alle Länder. Mittlerweile bieten auch viele Schulen in Asien das Managementprogramm an. Es ist nicht nur für Wirtschaftswissenschaftler gedacht, auch Akademiker mit einem Abschluss in Physik oder Philosophie sind gern gesehen - wenn sie denn das nötige Kleingeld haben. 

Foto: Bertram Bölkow
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Die Stahlfrau: Ines Kolmsee hat als Chefin die SKW Metallurgie, ein hochspezialisiertes Unternehmen der Chemieindustrie, vom Sanierungsfall zum Weltmarktführer gemacht. Der Konzern hat 2010 mit 1000 Mitarbeitern rund 380 Millionen Euro erwirtschaftet. Studiert hat Kolmsee Energie- und Verfahrenstechnik, nach ihrem Studium arbeitete sie in der IT Industrie und in der Unternehmensberatung - und entschied sich dann für einen MBA.

Foto:

Florian Jaenicke

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Lern-Idylle: Ines Kolmsee absolvierte ihren MBA an der Business School Insead, eine der weltweit größten und renommiertesten Manager-Kaderschmieden. Die Schule hat drei Standorte: Fontainebleau, Singapur und Abu Dhabi. 58.000 Euro ist der aktuelle Preis für das Programm, 34.000 Euro müssen schon vor dem Start des Semesters überwiesen werden.

Foto: Alain Chatelain
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Kommilitonin: Auch Barbara Kux, die es als erste Frau in den Vorstand der Siemens AG geschafft hat, ist eine ehemalige Insead-Studentin. Ihren MBA machte sie mit Auszeichnung.

Foto: Victoria Bonn-Meuser/ dpa
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Studieren in Singapur: Der Insead-Campus in Singapur ist 20.000 Quadratmeter groß. Die Bibliothek hat 24 Stunden am Tag geöffnet, es gibt acht Amphitheater, ein Fitnesscenter, Restaurants und Bars.

Foto: INSEAD Singapur
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Zusätzlicher Management-Schliff: Margret Suckale, bis 2009 Personalvorstand bei der Deutschen Bahn und seit 2011 im Vorstand des Chemiekonzerns BASF, hat ihren MBA an der WHU - Otto Beisheim School of Management in Koblenz gemacht. Ihr zuvor riesiger Respekt vor Betriebswirten ist geschwunden - seit ihrem MBA-Studium wisse sie, dass die "auch nur mit Wasser kochen", so Suckale.

Foto: MIGUEL VILLAGRAN/ AP
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Private Wirtschaftshochschule: Die Otto Beisheim School of Management (WHU) gibt es seit 1984 - sie hauste damals in den Räumen einer Grundschule. Mittlerweile gehört ein ganzer Campus zur WHU. Der MBA ist hier deutlich günstiger als am Insead: Das 15-monatige Programm kostet 35.000 Euro.

Foto: WHU
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?