MBA-Programme Die neuen Trends
Ganz schön zahm: Ein MBA-Studium absolvieren, nur um danach möglichst viel Geld zu verdienen? Wer will denn so was? Weltweit bemühen sich Business Schools, den Vorwurf zu widerlegen, dass sie vor allem geldgierige und skrupellose Manager ausbilden. Sie bieten Ethikkurse an oder lassen ihre Studenten sogar einen Eid schwören, künftig der Allgemeinheit dienen zu wollen. mehr...
Plötzlich unbeliebt: Viele traditionelle Business Schools in den USA und Großbritannien klagen über fehlenden Nachwuchs. Selbst an der Harvard Business School ist die Zahl der MBA-Bewerber leicht gesunken.
Klein, aber fein: Die Tuck School am Darmouth College in New Hampshire verzeichnet entgegen des Trends eine Rekordnachfrage. Der Dekan der Schule sieht einen wichtigen Trend in der Internationalisierung der Ausbildung.
Ich bin dann mal in Singapur: Europäische Top-Schulen wie Insead haben in puncto Internationalität von Studenten und Professoren die Nase vorn. Insead-Studenten können zwischen den Standorten Paris, Singapur und Abu Dhabi wählen.
Mehr Sinn als Gehalt: Das erhoffen sich offenbar immer mehr Studenten von ihrem MBA. Bei einer Umfrage der WHU in Koblenz gaben die Befragten an, persönliches Wachstum und Lernen seien ihnen wichtiger als ein besseres Gehalt.
Aufholjagd: Dass selbst staatliche deutsche Universitäten zu den weltweit führenden MBA-Schulen gehören können, hat die Mannheim Business School bewiesen. Ihr gelang der Sprung ins Ranking von "Businessweek", und sie landete als erste deutsche MBA-Schmiede unter den Top 100 weltweit im Ranking der "Financial Times".