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Medien Weiter Streit um Nazi-Nachdrucke

"Zensiert" - mit diesem Aufdruck auf dem Titel, dafür ohne beigelegte Nachdrucke von NS-Zeitungen ist die dritte Ausgabe des umstrittenen Blatts "Zeitungszeugen" erschienen. Trotz des Teilrückzugs glaubt Verleger Peter McGee, die besseren juristischen Argumente zu haben - und verteilt schon mal Gutscheine für komplette Ausgaben.
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Zeitschrift "Zeitungszeugen": Der dritten Ausgabe zum "Ermächtigungsgesetz" von 1933 fehlt das Herzstück - die Nachdrucke der zeitgenössischen Nazi-Zeitungen dürfen bis auf weiteres nicht beigelegt werden.

Foto: Zeitungszeugen
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Verleger McGee: Der Herausgeber des Wochenzeitungs-Projekts "Zeitungszeugen", Peter McGee, will die Reihe weiterführen, auch wenn das bayerische Finanzministerium - der Rechteinhaber der Nazi-Zeitungen - bis auf weiteres die Veröffentlichung von nationalsozialistischen Blättern wie "Der Angriff" und dem "Völkischen Beobachter" untersagte. Er ist davon überzeugt, dass das Gerichtsverfahren zu seinen Gunsten ausgeht.

Foto: ddp
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Historiker Mommsen: Der emeritierte Geschichtsprofessor Hans Mommsen gehört dem Beirat des Projekts "Zeitungszeugen" an. Vehement verteidigt er "Zeitungszeugen" gegen Kritik, nationalsozialistisches Gedankengut zu verbreiten.

Foto: dpa
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