Meeresspiegel: Flut im Browser - DER SPIEGEL
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Meeresspiegel Flut im Browser

Flood heißt eine Erweiterung für Google Maps, mit der man den Anstieg der Weltmeere online simulieren kann: Reicht der Ozean bis vor die Haustür, wenn die Gletscher abschmelzen? Flood macht die Folgen des Klimawandels greifbar. Auch Experten mögen es - als Spielerei für Laien.
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Nordseeküste: Die Niederlande wären bei einem Anstieg von fünf Meter zu großen Teilen verschwunden, wie das "Flood"-Programm zeigt. Aber auch die deutsche Nordseeküste verschwindet unter der blauen Schraffierung. Von den ost- und nordfriesischen Inseln bleiben nur Zipfel über der Wasserlinie

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Golf von Bengalen: Auch hier wäre eine Katastrophe unausweichlich. Die blaue Schraffierung zeigt, wie ein Anstieg um sieben Meter sich auswirken könnte. Bangladesh ist eines der ärmsten, tiefst gelegenen und am dichtesten bevölkerten Ländern der Erde

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Amsterdam: Bei einem Meeresspiegel-Anstieg um drei Meter wäre Holland in Not, und in der historischen Altstadt Amsterdams würden aus Grachten eine einzige Seenplatte - sofern keine höheren Deiche gebaut würden

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Manhattan: Bei 10 Meter höherem Wasserspiegel sollte man sich am Rand der Insel in eines der Hochhäuser zurückziehen. Niedriger gelegene Stadtteile wie die Bronx oder Williamsburg (rechts unten) wären weitgehend überflutet

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Honkong: Ein - zugegebenermaßen unwahrscheinlicher - Anstieg um 14 Meter zeigt ein erstaunliches Bild der Stadt am chinesischen Meer. Die extrem dicht besiedelten Gebiete am Fuße der Berge und rund um die Bucht würden im Wasser verschwinden

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Cape Canaveral: Die Space Shuttles der Nasa müssten zur Landung wohl Kufen tragen. Die Halbinsel vor Florida würde bei einem Anstieg des Meeresspiegels von sieben Metern großenteils im Meer verschwinden - auch viele Abschussrampen und derern Zuwege

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?