Mein erstes Handy Die Coolness-Maschine
Die Legende: Das Dyna TAC 8000X von Motorole. Schon Sonny Crockett und Ivan Calderon in "Miami Vice" telefonierten mit diesem Knochen. Das erste kommerziell vertriebene Mobiltelefon der Welt galt als Statussymbol, kostete rund 4000 US-Dollar und verkaufte sich trotzdem rund 300.000 Mal.
Der Vater des Handys: Rudy Krolopp, pensionierter Motorola Design-Chef und Designer des weltweit ersten Handys, posiert am Rande einer Pressekonferenz anlässlich von 20 Jahren Mobil-Telefonie in Hamburg mit dem weltweit ersten Mobiltelefon "Dyna TAC 8000X" (l.) und dem ersten GSM-Telefon für Europa "International 3200". Das erste von ihm entworfene Mobiltelefon brachte Motorola 1983 auf den Markt. Trotz des damals stolzen Ladenpreises von 3995 US-Dollar schnellte die Warteliste der Kaufwilligen binnen kürzester Zeit in die Tausende.
Handy oder Koffer?: Das Bosch-Mobiltelefon PorTel C8.
Knüppeldick: Das mit 585 Gramm seinerzeit leichteste Mobiltelefon Teleport C von AEG Olympia im Oktober 1989. Es ähnelte schon mehr einem Funkgerät als einem Telefon.
Das erste mobile Telefon: Der Telefonsammler Heinz Tigges hält das erste "Handy" von 1951 mit noch 23 Röhren in seiner linken sowie die moderne Version eines Mobiltelefons in der rechten Hand. Die Geräte in den fünfziger Jahren waren rund 20 Kilogramm schwer, kosteten 15.000 Mark und mussten per Handvermittlung freigeschaltet werden.
Telefon oder Großcomputer?: So sahen Mobiltelefone im Jahr 1988 aus.
Herr der Netze: Ein Telekom-Mitarbeiter hält den Hörer eines rund 30 Kilogramm schweren A-Netz-Telefons in seiner rechten Hand und ein rund 125 Gramm leichtes Handy der neuesten Generation des D-Netzes in seiner linken. Er präsentiert die Entwicklung des Mobiltelefons vom A-Netz aus den Jahren 1958-1977 (li.), über das B-Netz aus dem Jahr 1972 (re.) bis zum C-Netz-Handy (M.).
Motorola MicroTac von 1989: Mit Tastaturklappe und Ausziehantenne war dieses Mobiltelefon innovativ und kompakt zugleich. Der Luxus hatte seinen Preis: Bei seiner Vorstellung 1989 kostete das Pre-GSM-Handy rund 3500 Dollar.
Motorola International 3200: Dieser "Handyknochen" hatte sich gegenüber seinem Vorgänger, dem Dyna TAC 8000X, zwar optisch kaum verändert, aber deutlich abgespeckt. Mit nur knapp über einem halben Kilo war Motorolas erstes GSM-Handy schon fast ein Leichtgewicht.
Motorola StarTac von 1996: Als "Wearable Phone" bezeichnete der Hersteller sein Klapp-Handy bei der Vorstellung in den USA 1996. Zu seiner Zeit war es das kleinste und leichteste Mobiltelefon der Welt.
Der Kassenschlager: Das Nokia 1100 ist das meistverkaufte Mobiltelefon der Welt. Mehr als 200 Millionen Exemplare dieses Typs hat der finnische Hersteller abgesetzt.
Kommunikation total: Titelbild des SPIEGEL Nr. 51/1998.
Funken in der Luft: Der Ausbau der Netze geht rund um den Globus rasend schnell voran. Allein der weltgrößte Mobilfunk-Provider China Mobile versorgt über 330 Millionen Kunden. Weltweit müssen daher immer mehr Antennen aufgestellt werden, die all die Gespräche und SMS an ihre Empfänger weiterleiten.
Mobiltelefon: Groß, schwer und teuer, noch dazu auf ein Netz beschränkt - das führte 1990 zu einer Werbekampagne für AEG Auto- und Mobiltelefone, die sich im C- und D-Netz nutzen ließen.
Ericssons im Wandel der Zeit: v.l.n.r.
Ericsson GH 172 von 1992
Ericsson GF 198 von 1993
Ericsson GF 768 von 1997
Ericsson W880i von 2007
Mein erstes Handy: Hagenuk MT 900 von 1992.
600 Gramm schwer, aber schon mit D2-Vertrag
Siemens S3: Das Siemens S3 Handy. Baujahr 1995. 250 Gramm schwer.
Neue Chinesische Handys: Ein Freund brachte von einer China-Reise dieses Foto mit. Ist dort wohl absolut Hightech, erinnert mich aber an frühe Handy-Modelle.
Das SIEMENS S35: Mein viertes Handy, dass ich zur Markteinführung anno 2000 gekauft habe. Meine ersten Handys waren allesamt von SIEMENS (S6, S10, SL 10). Zu der Zeit war ich mit SIEMENS-Geräten stets zufrieden, Nokia kam mir nicht ins Haus. Die Aufnahme enstand mit meinem aktuellen Gerät, einem SonyEricsson K800i.
Stabil und robust: So telefonierte man noch bis in die Neunziger.