Mekkas der Moderne - British Museum Wohnzimmer des Wissens
Wohnzimmer des Wissens: Zukünftige Generationen sollen im British Museum in London ihre Kenntnisse der Welt schärfen.
Eingangshalle: An schwülen Tagen gilt das British Museum auch als "coolest place in town" - wegen der Klimaanlage. An Regentagen hingegen ist die Halle unter der riesigen Glaskuppel einer der hellsten Orte der Stadt.
Die Rotunde: Hinter dieser Fassade versteckt sich kein Götterbildnis, sondern ein Lesesaal, in dem schon Karl Marx, Oscar Wilde und H. G. Wells recherchierten.
Modernes Pantheon: Der Lichthof des British Museum in London. Die Anfänge des Museums liegen in der Privatsammlung des Arztes Sir Hans Sloane, die nach seinem Tod 1753 vom britischen Parlament aufgekauft und der Öffentlichkeit gewidmet wurde.
Selbsttragende Dachkonstruktion: Eine Mitarbeiterin des British Museum entfernt vor der Neueröffnung des Museums die letzten Stützen der Dachkonstruktion. Durch die Glaskuppel ist der Aufklärungstempel an Regentagen einer der hellsten Orte in London.
Meilenstein wissenschaftlicher Moderne: Der Stein von Rosette, eine Art heiliges Objekt für die Wissenschaft, ist eines der wichtigsten Ausstellungsstücke im British Museum. Die dreisprachig beschriebene Stele ist inhaltlich eher uninteressant - aber als "Wörterbuch der Antike" eine Sensation. Die Inschrift ist auf Griechisch, Demotisch und in ägyptischen Hieroglyphen verfasst. Da die ersten beiden Sprachen beim Fund des Steins bekannt waren, ermöglichte er die Entzifferung der Hieroglyphen.