Mekkas der Moderne Was sind die Tempel des Wissens?
Mekkas der Moderne: Was sind die wichtigsten Pilgerstätten für Wissenschaft und Forschung?
Im Bild zu sehen ist ein US-Astronaut beim Training im Pool von Star City bei Moskau, dem russischen Trainingscamp für Weltraumflüge.
Wohnzimmer des Wissens: Zukünftige Generationen sollen im British Museum in London ihre Kenntnisse der Welt schärfen.
Stevns Klint: Am Strand der Halbinsel Stevns hebt sich der strahlend weiße Kalkstein idyllisch vom graublauen Meer und dem hellblauen Himmel ab. Doch Eingeweihte erkennen an diesem Ort die Spuren einer Apokalypse, verursacht von einem gigantischen Meteoriten, der wie ein glühender Feuerball ins Meer stürzte, die Fluten auftürmte zu haushohen Wellen, Großbrände auslöste und die Erde mit Trümmern und Staub übersäte.
Meilenstein wissenschaftlicher Moderne: Der Stein von Rosette, eine Art heiliges Objekt für die Wissenschaft, ist eines der wichtigsten Ausstellungsstücke im British Museum. Die dreisprachig beschriebene Stele ist inhaltlich eher uninteressant - aber als "Wörterbuch der Antike" eine Sensation. Die Inschrift ist auf Griechisch, Demotisch und in ägyptischen Hieroglyphen verfasst. Da die ersten beiden Sprachen beim Fund des Steins bekannt waren, ermöglichte er die Entzifferung der Hieroglyphen.
Italiens größter Klassiker: Die rekonstruierte Büste des italienischen Dichters Dante.
Kosmische Kollision: Die Illustration zeigt den Zusammenprall zweier Asteroiden in der Region zwischen Mars und Jupiter vor rund 160 Millionen Jahren (l). Bruchstücke dieser Kollision haben nach neuen Erkenntnissen möglicherweise zu dem katastrophalen Asteroideneinschlag auf der Erde (r. u.) geführt, der vor 65 Millionen Jahren zum Aussterben der Dinosaurier geführt haben könnte. Vermutlich hat ein weiteres großes Bruchstück vor 108 Millionen Jahren den Tycho-Krater auf dem Mond geformt (r. o.).
Spaziergang mit Dino: Modell eines Tyrannosaurus im Saurierpark im ostsächsischen Kleinwelka. Dort sind über 200 lebensgroße Plastiken von Dinosauriern, urzeitlichen Säugetieren und anderen Lebewesen aus der Stein- und Neuzeit ausgestellt. Es wird angenommen, dass die Echsen vor 65 Millionen Jahren durch einen Astroideneinschlag ausstarben. Spuren der Apokalypse finden sich bis heute an den beschaulichen Klippen Stevns Klingt an der Küste der dänischen Insel Seeland.
Eingangshalle: An schwülen Tagen gilt das British Museum auch als "coolest place in town" - wegen der Klimaanlage. An Regentagen hingegen ist die Halle unter der riesigen Glaskuppel einer der hellsten Orte der Stadt.
Modernes Pantheon: Der Lichthof des British Museum in London. Die Anfänge des Museums liegen in der Privatsammlung des Arztes Sir Hans Sloane, die nach seinem Tod 1753 vom britischen Parlament aufgekauft und der Öffentlichkeit gewidmet wurde.
Im Dunkel der Nacht: Der Komet 17P/Holmes, fotografiert auf konventionelle Weise. Ein ähnlicher Komet vernichtete vermutlich einst fast sämtliches Leben auf der Erde.
Cern: Die Linien zeigen die Tunnel des Ringbeschleunigers und die Detektorkammern.
Kunst für Deutschland: Das Bild zeigt den Eingangsbereich der Bundeskunsthalle in Bonn.