Mekkas der Moderne: Stevns Klint - DER SPIEGEL
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Mekkas der Moderne - Stevns Klint Der Ort, an dem die Welt unterging

Ein gigantischer Feuerball stürzte ins Meer, der ganze Globus wurde mit Staub bedeckt: Eine der größten Katastrophen der Erdgeschichte beeinträchtigte das Leben auf der Erde. Hildegard Westphal hat den Spuren der Apokalypse nachgespürt - in einem beschaulichen Örtchen in Dänemark.
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Stevns Klint: Am Strand der Halbinsel Stevns hebt sich der strahlend weiße Kalkstein idyllisch vom graublauen Meer und dem hellblauen Himmel ab. Doch Eingeweihte erkennen an diesem Ort die Spuren einer Apokalypse, verursacht von einem gigantischen Meteoriten, der wie ein glühender Feuerball ins Meer stürzte, die Fluten auftürmte zu haushohen Wellen, Großbrände auslöste und die Erde mit Trümmern und Staub übersäte.

Foto: Photographer © Holger Leue / LPI/ Getty Images
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Im Dunkel der Nacht: Der Komet 17P/Holmes, fotografiert auf konventionelle Weise. Ein ähnlicher Komet vernichtete vermutlich einst fast sämtliches Leben auf der Erde.

Foto: Mila Zinkova
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Kosmische Kollision: Die Illustration zeigt den Zusammenprall zweier Asteroiden in der Region zwischen Mars und Jupiter vor rund 160 Millionen Jahren (l). Bruchstücke dieser Kollision haben nach neuen Erkenntnissen möglicherweise zu dem katastrophalen Asteroideneinschlag auf der Erde (r. u.) geführt, der vor 65 Millionen Jahren zum Aussterben der Dinosaurier geführt haben könnte. Vermutlich hat ein weiteres großes Bruchstück vor 108 Millionen Jahren den Tycho-Krater auf dem Mond geformt (r. o.).

Foto: dpa
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Urtier: Das Skelett eines Allosaurus mit einer Rekonstruktion des Kopfes in der Ausstellung des Naturkundemuseums in Berlin. Die riesigen Echsen starben vor 65 Millionen Jahren aus - wahrscheinlich durch einen Asteroideneinschlag.

Foto: AP
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Spaziergang mit Dino: Modell eines Tyrannosaurus im Saurierpark im ostsächsischen Kleinwelka bei Bautzen. Dort sind über 200 lebensgroße Plastiken von Dinosauriern, urzeitlichen Säugetieren und anderen Lebewesen aus der Stein- und Neuzeit ausgestellt.
Es wird angenommen, dass die Echsen vor 65 Millionen Jahren durch einen Astroideneinschlag ausstarben. Spuren der Apokalypse finden sich bis heute an den beschaulichen Klippen Stevns Klingt an der Küste der dänischen Insel Seeland.

Foto: ddp
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