Biologie Neue Arten aus Thailand, Kambodscha und Vietnam
Rotäugige Grubenotter (Trimeresurus rubeus): Entdeckt wurde die eindrucksvolle Schlange in den Wäldern nahe Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam.
Bunter Räuber (Boraras naevus): Der Süßwasser-Bärbling ist in Südthailand zu Hause. Der ein bis zwei Zentimeter lange Raubfisch ernährt sich von Insekten, Würmern, Krebstieren und Zooplankton.
In Vietnam gefundener Frosch Theloderma nebulosum: "Was die Forscher entdecken, wirkt stellenweise wie aus der Ideenkiste eines Science-Fiction-Autors", sagt Stefan Ziegler vom WWF.
Laufender Fisch (Clarias gracilentus): Dieser agile Wasserbewohner schlängelt und windet sich auch auf dem Trockenen und sucht sich so auch Nahrung an Land. Er lebt in strömungsarmen Gewässern.
Dieser Frosch ist anders: Männliche Gracixalus quaken nicht, um die Damenwelt zu beeindrucken. Sie beherrschen einzigartige Rufe und improvisieren dabei mit individuellen Klicklauten, Pfeifen und Zwitschern. Entdeckt wurde die Art in einem Wald in Nordvietnam.
Orchidee (Coelogyne pachystachya): In der Mekong-Region fanden die Biologen 83 neue Pflanzen, darunter auch diese Orchidee.
Entdeckte Art Larutia nubisilvicola (Thailand): Evolution ist sehr kreativ, sagt WWF-Referent Ziegler.
Yin-und Yang-Frosch (Leptobrachium leucops): Die Augen erinnern an das chinesische Symbol für Gegensätzlichkeit und Einheit. Das Tier misst zwischen 3,8 und 4,5 Zentimetern und liebt es warm, feucht und immergrün. Gefunden wurde die bislang unbekannte Art auf dem Langbian-Plateau in Süd-Vietnam.
Ungarische Forscher entdeckten gleich drei neue Röhrennasenfledermäuse in Vietnam. Den besonders dunklen und fast schon diabolischen Flugsäuger nannten sie kurzerhand Beelzebub, also Dämon oder Teufel.
Würgeschlange (Python kyaikitiyo): Insgesamt 21 Reptilien tauchen im aktuellen Mekong-Report auf. Dieser etwa 150 Zentimeter lange Python ist an der Grenze von Myanmar zu Thailand zu Hause.