Merapi Vorzeichen des Ausbruchs
Blick aus dem Orbit: Auf dem Satellitenbild der Nasa erkennt man rund um den Vulkan die Spuren früherer Ausbrüche. Der Gipfel des Merapi ist umgeben von den erstarrten Betten alter Lavabflüsse, sowie ausgespiener Lavatrümmer und Schutt. Die Flanken des Berges sind fruchtbar und dicht bevölkert. Der Satellit "Terra" nahm dieses Bild am 26. April auf. Schon damals war eine Rauchfahne an der Spitze des Merapi zu erkennen
Zentrale Lage: Der Merapi liegt nahe der Südküste in der Mitte der indonesischen Insel Java. Die nächste größere Stadt ist Yogyakarta - Sitz eines alten Sultanats
Rauch und Asche: Einheimische mit Mundschutz im Dorf Dukun warten auf die Zwangsevakuierung
Vorboten: Indonesier auf dem Weg in einen Vorort der Provinzhauptstadt. Die Wolken aus Asche und heißen Gasen, die der Merapi ausstößt, sind bis Yogyakarta zu sehen
Heiße Wolken: Asche und heiße Gase, die zu Tal rasen, machen den Vulkanologen vor Ort die größten Sorgen. Vom Dorf Kali Adem aus betrachtet wälzt sich eine solche Wolke vom Gipfel des Berges aus abwärts
Verdunkelung: Für den Fall eines Ausbruchs rechnen Experten mit großen Mengen Staub und Asche, die Kilometer hoch in die Luft steigen und auch den Flugverkehr behindern könnten
Ascheregen: Das Dorf Ketep an der Flanke des Berges Merapi im Ascheregen. Diese trockenen Niederschläge waren am Wochenende auch in Kilometer weit entfernten Gegenden niedergegangen
Anzeichen: Nach Monaten des Rumorens und Tagen des Rauch- und Ascheregens gelten die verstärkten Ausstöße von Wolken, das ausgespiene Gestein und die Lavaflüsse als sichere Anzeichen eines baldigen Ausbruchs
Ausbruch: Ob der Merapi in einem großen Knall ausbricht, oder ob die Eruption sich stetig steigern wird und der Druck der heißen Lava sich über einen längeren Zeitraum entlädt, können die Vukanologen in Yogyakarta nicht vorhersagen