Mercedes B-Klasse: Langweiler mit Substanz - DER SPIEGEL
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Mercedes B-Klasse Langweiler mit Substanz

Neue Plattform, neue Motoren, neue Getriebe und sogar eine neue Fabrik: Selten hat Mercedes bei einem Modellwechsel so hohen Aufwand getrieben, wie aktuell bei A- und B-Klasse. Das größere Modell ist zur IAA startklar.
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Mercedes B-Klasse: Auf der IAA in Frankfurt Mitte September wird der neue Mercedes seine Weltpremiere feiern. Der Wagen ist der erste Vertreter der neuen Kompaktklasse-Modelle des schwäbischen Herstellers, von denen es künftig mindestens vier Varianten geben soll.

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Eher konservativ: Im Prinzip ist das Auto komplett neu, doch was das Design betrifft, gingen die Schwaben eher behutsam vor. Ein Grund ist, dass die bisherigen rund 700.000 B-Klasse-Käufer nicht von einem allzu progressiven Auftritt abgeschreckt werden sollen.

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Mehr Eleganz: Den kleineren Mercedes-Modellen wurde häufig nachgesagt, ihnen fehle im Innenraum das Niveau der großen Typen der Marke. Die neue B-Klasse versucht nun, diesen Makel auszuräumen.

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Schwungvoller Bogen: Die Blechfalz in der Flanke setzt sich inzwischen bei immer mehr Autoherstellern durch. Neue Opel-Modelle tragen beispielsweise so einen Bogen - und nun auch die neue B-Klasse.

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Sportliche Lüftungsdüsen: Die Ausströmer der Klimaanlage sind die gleichen, die Mercedes auch beim Supersportwagen SLS AMG einsetzt.

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Vanartige Grundproportionen: Die B-Klasse bewahrt, trotz eines Längenwachstums von neun Zentimetern und einer um fünf Zentimeter flacheren Karosserie, die grundsätzlich kastenartigen Proportionen eines Kompaktvans.

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Ordentlich Raum: Insgesamt ist die B-Klasse ein sehr geräumiges Auto geworden. Der Kofferraum des Fünfsitzers beispielsweise fasst, je nach Stellung der verschiebbaren Rücksitzbank, zwischen 488 und 666 Liter.

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Mercedes Vision A: Auf der Shanghai Motor Show im April dieses Jahres enthüllte Mercedes eine Studie, die das neue Design der A-Klasse schon einmal andeuten sollte. Von den knackigen Linien und Formen dieses Autos ist die jetzt präsentierte neue B-Klasse weit entfernt. Sie spielt den konservativen Part, während der neuen A-Klasse, die vermutlich im Frühjahr 2012 enthüllt wird, eher die extrovertierte Rolle zukommt.

Foto: Wenhao Yu/ dpa
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Mercedes B-Klasse, erste Generation: Erst seit 2005 mischt Daimler im sogenannten Kompaktsegment mit. Von der B-Klasse, die 2008 ein Facelift erfuhr, wurden seither rund 700.000 Exemplare gebaut und verkauft.

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