Mercedes Ponton: Ahnherr der E-Klasse - DER SPIEGEL
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Mercedes Ponton Ahnherr der E-Klasse

Der Mercedes 220 ist der Urahn der E-Klasse. Wer es während des Wirtschaftswunder zu etwas gebracht hatte, konnte es mit der klassischen Limousine aus Stuttgart zeigen. Vor dem Debüt der neuen Version Anfang nächsten Jahres war SPIEGEL ONLINE mit dem Stammvater unterwegs.
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Mercedes 220a: Aus dem Baujahr 1955 stammte der Wagen, mit dem SPIEGEL ONLINE kurz vor dem Debüt der neuen E-Klasse noch einmal das Fahrgefühl in einer solchen Limousine vor mehr als 50 Jahren ausprobieren wollte.

Foto: Tom Grünweg
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Klassische Form: Der Ponton-Mercedes folgte der damals modernen, klassischen Dreiteilung der Karosserie in Motorraum, Fahrgastraum und Kofferraum.

Foto: Tom Grünweg
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Schnörkellose Eleganz: Das Modell 220a war die Luxusversion des Mercedes 180 und besaß gegenüber diesem Wagen eine um 17 Zentimeter längere Karosserie sowie einen um 13 Zentimeter längeren Radstand.

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Herrliche Aussicht: Die Gestaltung des Fahrerplatzes folgte auch damals schon der Ergonomie. Auffällig ist der breite, horizontal verlaufende Tacho ganz oben im Cockpit. Alle wesentlichen Schalter sind direkt neben der Lenksäule gruppiert.

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Offenes Herz: Ein ungewohnter Anblick ist der Motorraum des Mercedes-Klassikers; dort sitzt ein 2,2-Liter-Reihensechszylindermotor.

Foto: Tom Grünweg
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Nur das Nötigste: Dieser Kofferraum folgt der Maxime, dass nichts darin etwas zu suchen hat, was den Laderaum einschränken könnte. Verkleidungen zum Beispiel fehlen ganz.

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Einfach schick: Wer Mitte der fünfziger Jahre mit einem Mercedes 220a vorfuhr, der hatte es in der noch jungen Bundesrepublik zweifellos schon zu etwas gebracht.

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Eloge aufs Auto: Die Werbebroschüre für den Wagen lobt die für damalige Zeiten respektable Technik des Wagens und streicht hervor, das Auto habe die "Wendigkeit eines Sportwagens". Das allerdings war auch für diese Zeit arg übertrieben.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?