Mercedes T1 "Bremer Modell": Günstiger Oldtimer - DER SPIEGEL
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Günstige Oldtimer - Mercedes T1 "Bremer Modell" Alles im Kasten

Wenig Geld, aber trotzdem Lust auf einen Oldtimer? Kein Problem - es gibt sie nämlich, die Schnäppchenschlitten. Diesmal: der Mercedes Transporter T1, genannt "Bremer Modell".
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Der Mercedes Transporter T1, auch genannt "Bremer Modell", wurde von 1977 bis 1995 gebaut.

Foto: Daimler
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Der T1 wurde in so vielen verschiedenen Versionen angeboten, dass heute selbst Kenner schnell mal den Überblick verlieren. Es gab ihn als Pritsche, Kombi, Kastenwagen, Kleinwagen und Kipper, und all dies mit verschiedenen Radständen, Fenster- und Türvarianten.

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Rustikalen Charme versprühte das Cockpit - dafür war es sehr robust.

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Die Bandbreite der verfügbaren Fahrzeuge reicht vom geknechteten Baustellenfahrzeug bis zum gehegten Campingmobil für den Sommerurlaub, das noch nie Salz auf der Straße gesehen hat.

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Simply clever: Das Cockpit des T1 wartet nur mit den nötigsten Informationen auf.

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Besonders interessant sind Fahrzeuge aus Behördenbeständen. Ex-Feuerwehren etwa wurden immer gut gewartet und weisen meist geringe Kilometerstände auf.

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Nutzfahrzeuge wie dieses können als Basis für Wohnmobil-Eigenbauten genutzt werden.

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Die Vier- und Fünfzylinder-Motoren aus dem "Bremer" sind kultiviert und robust, Laufleistungen von 500.000 Kilometern sind keine Seltenheit.

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Es gibt noch ausreichend Ersatzteile, insgesamt ist die Teilesituation für einen Bestseller wie den T1 aber erstaunlich schlecht. So viel der Daimler-Konzern für den Erhalt seiner klassischen Pkw tut, so wenig engagiert er sich für seine historischen Nutzfahrzeuge. Vor allem Bleche für den "Bremer" sind nur noch schwer zu bekommen.

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Für etwas mehr als 1.000 Euro kann man noch fahrbereite T1-Transporter finden, darunter wird Schrott mit massig Wartungsstau und Rost ohne Ende feilgeboten. Wer 2.000 bis 3.000 Euro investiert, erhöht bereits deutlich die Chance auf einen "Bremer" in ordentlichem Zustand.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?