Merkels Rede im Bierzelt: Prosit! - DER SPIEGEL
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Merkels Rede im Bierzelt Prosit!

Kanzlerin Merkel hat nach dem G7-Gipfel ihre Enttäuschung über US-Präsident Trump zum Ausdruck gebracht. Die Europäer müssten ihr Schicksal "wirklich in die eigenen Hände nehmen".
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Eben noch G7 in Taormina, jetzt CSU-Wahlkampf in Bayern. Während ihrer Rede bei der Truderinger Festwoche in München bezog sich Merkel auf Trump und den Brexit: "Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. Das habe ich in den letzten Tagen erlebt."

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Und Prosit! "Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen", sagte die Kanzlerin und betonte das gute Verhältnis zu Frankreichs neuem Präsidenten Emmanuel Macron. Für ihre Worte bekam Merkel minutenlangen Applaus.

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Vor 2500 Menschen bekräftigte Angela Merkel auch die enge Zusammenarbeit mit CSU-Chef Horst Seehofer - völlig unironisch.

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CDU und CSU wollten zur Bundestagswahl gemeinsam wieder stärkste Kraft werden, man wolle "keine Experimente" wie Rot-Rot-Grün, sagte die Kanzlerin.

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Eine kühle Maß in der Hand hebt offensichtlich die Stimmung. Vielleicht lag die Freude aber auch an dem trotz Hitze voll ausgebuchten Bierzelt.

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Und noch eine Maß? In ihrer Rede sagte Merkel ebenfalls: "Wir arbeiten für die Menschen in Deutschland, für die Sicherheit der Menschen und für den Wohlstand der Menschen."

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Und Seehofer? Er sagte über sein Verhältnis zur Kanzlerin, das in den Monaten der Flüchtlingskrise massiv gelitten hatte: "Es läuft sehr gut." Man werde "gemeinsam diesen Wahlkampf bestreiten".

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